Formel-1-Rennstall Ferrari war nach zuvor zwei guten Auftritten in Melbourne und Shanghai zum Auftakt des Großen Preises von Japan nur dritte Kraft. Rekordweltmeister Lewis Hamilton machte hinterher die Probleme des SF-26 auf der High-Speed-Strecke in Suzuka aus. Es liegt noch viel Arbeit vor den Ingenieuren.
Bei Ferrari wird man nach den ersten beiden Trainings-Sessions zum Großen Preis von Japan eine Nachtschicht einlegen, um im FP3 und vor allem im Qualifying (Samstag, ab 07:00 Uhr live im Live-Ticker auf sport.de) wieder ganz vorne mitmischen zu können.
In FP1 und FP2 hatte es für Charles Leclerc und Lewis Hamilton jeweils nur zu den Plätzen fünf und sechs gereicht. Den Ton gaben Mercedes und McLaren an.
Die Scuderia ließ nach dem ersten Tag in Suzuka mitteilen, dass zwar beide Sessions "reibungslos verliefen" und "zahlreiche Daten" gesammelt werden konnten. Aber: Was die Leistung im Qualifying angeht, scheint es noch "Verbesserungspotenzial" zu geben. Am Abend werden sich die Techniker "auf die Analyse aller Daten konzentrieren", so die Italiener. Es gäbe "in allen Bereichen noch Arbeit zu leisten".
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Hamilton: "Ein etwas schwieriger Tag für uns"
Im ersten freien Training war das Ferrari-Duo auf insgesamt 48 Runden gekommen, im zweiten waren es derer 55. Leclercs Stoppuhr zeigte am Ende eine Bestzeit von 1:30.846 Minuten (+0.713 Sekunden), Hamilton blieb bei 1:30,980 Minuten (+0.847 Sekunden) stehen.
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"Es war ein etwas schwieriger Tag für uns. Das Auto fühlt sich insgesamt nicht schlecht an, aber im Moment fehlt uns einfach ein bisschen Tempo und die Balance ist noch nicht ganz so, wie wir sie gerne hätten", fasste Hamilton zusammen und kündigte ebenfalls weitere Arbeiten am Auto an. "Wir werden über Nacht hart daran arbeiten, das Setup zu verbessern, und versuchen, für morgen einen Schritt nach vorne zu machen."
Auch Leclerc musste "im Vergleich zu den letzten beiden Rennen" konstatieren, dass das Team "einen etwas schwierigeren Tag" erlebte: "Unser Renntempo scheint bisher gut zu sein, auch wenn noch ein ziemlicher Abstand zu den Spitzenreitern besteht. Unser Fokus liegt nun darauf, an der Qualifying-Leistung für morgen zu arbeiten."







