Bei Borussia Dortmund gibt es nicht nur kurzfristige Veränderungen in der Führungsebene, auch im Kader gibt es zur neuen Saison reichlich Bewegung. BVB-Torhüter Gregor Kobel erwartet bei der Verteilung der Verantwortung aber keine allzu großen Veränderungen.
Mit Julian Brandt, Niklas Süle und Salih Özcan stehen bereits gleich drei Sommer-Abgänge beim BVB fest, die Verträge des Trios werden nicht verlängert, wie der Bundesliga-Zweite mitgeteilt hatte. Vor allem mit dem ehemaligen Vize-Kapitän Brandt geht somit auch eine Führungsfigur von Bord. So wird sich auch die Hierarchie und das Teamgefüge bei Schwarz-Gelb sicher verändern.
Kobel, der dann in der kommenden Saison hinter Emre Can der zweitdienstälteste Spieler bei Borussia Dortmund ist, sieht für sich persönlich mit den Abgängen aber keine allzu großen Veränderungen auf sich zukommen, wie er im Interview mit der "WAZ" betonte. Womöglich liege dann zwar noch etwas mehr Verantwortung auf seinen Schultern, aber "sicherlich nicht im negativen Sinn", sagte der Schlussmann.
Kobel einst Vize-Kapitän beim BVB
Kobel erklärte: "Ich versuche, mit meiner Art die Jungs zu unterstützen. Es verändert sich ja immer alles ein Stück weit, mal rücken andere weiter in den Fokus – und das ist auch gut so. Wenn ich das Gefühl habe, die Mannschaft braucht gerade meine Hilfe, dann werde ich bestimmte Themen ansprechen."
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Zugleich stellte der Schlussmann des BVB klar: "Ich bin niemand, der sich nach vorne drängelt und seine Meinung durchdrücken muss."

Beim Revierklub steht Kobel seit 2021 unter Vertrag, sein Arbeitspapier läuft noch bis Sommer 2028. In der Vergangenheit war der Schweizer hinter Emre Can Vize-Kapitän, wurde dann aber vom ehemaligen BVB-Trainer Nuri Sahin durch Julian Brandt ersetzt. Inzwischen ist Nico Schlotterbeck hinter Can der erste Stellvertreter.
































