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Welche Rolle spielt Mazet?

Biathlon-Erfolgstrainer: "Gibt noch offene Fragen"

Hat große Erfolge in diesem Biathlon-Winter gefeiert: Frankreichs Trainer Simon Fourcade
Hat große Erfolge in diesem Biathlon-Winter gefeiert: Frankreichs Trainer Simon Fourcade
Foto: © IMAGO/Gabor Baumgarten
27. März 2026, 10:57
sport.de
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Im so erfolgreichen französischen Biathlon-Team wird es zur kommenden Saison personelle Veränderungen geben. Top-Trainer Simon Fourcade kündigte rund um die Verpflichtung von Siegfried Mazet an, weiter die Männer-Mannschaft verantworten zu wollen. Doch es gibt noch Unklarheiten.

Simon Fourcade will als Cheftrainer der französischen Biathlon-Männer in den nächsten Olympia-Zyklus starten. "Ich möchte dieses Abenteuer fortsetzen", schrieb der Ex-Profi und Bruder von Skijäger-Ikone Martin Fourcade in einer Kolumne für "Le Dauphiné".

Gleichwohl fügte der 41-Jährige hinzu: "Es gibt noch einige offene Fragen. Auch wenn die Hauptziele definiert sind, kann sich noch einiges ändern. Was ich im Frühjahr machen werde, ist noch ungewiss, aber es zeichnet sich ein Trend ab, und es ist möglich, dass ich mit Blick auf 2030 und die Herausforderung der Heimspiele weitermache."

Die "offenen Fragen" könnten wohl auch mit der Ankunft von Siegfried Mazet zusammenhängen. Der Franzose hatte in den vergangenen Jahren äußerst erfolgreich als Schießtrainer für die Norweger gearbeitet, nun wechselt er zurück in seine Heimat. 

Biathlon-Coach Fourcade freut sich auf Mazets Rückkehr

Allerdings: Ungeklärt ist bislang, in welcher Rolle der 48-Jährige arbeiten wird. Sportchef Stéphane Bouthiaux habe "diverse Optionen im Kopf", sagte Mazet kürzlich: "Ich bin gut darin, mich anzupassen, deswegen wird es für mich kein Problem sein, mich an die eine oder andere Gruppe anzupassen, oder aber an eine andere Rolle." Möglich also, dass Mazet nicht nur als Schießtrainer angeheuert wurde.

Fourcade freut sich derweil auf die Rückkehr von Mazet, "egal für welche Gruppe er sich entscheidet". Er schrieb weiter: "Ich denke, er wird eine großartige Verstärkung sein und neue Perspektiven und einen neuen Ansatz beim Schießen einbringen, von dem wir uns in den letzten Jahren vielleicht etwas entfernt haben – einen ganzheitlicheren, weniger technischen Ansatz. Er ist ein Trainer , der mehrere Jahre mit Norwegens besten Athleten zusammengearbeitet hat. Er wird uns sicherlich helfen, das Management und die Dynamik der norwegischen Mannschaft besser zu verstehen."

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