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Wechsel in neue Rolle

Weiterer Top-Trainer verlässt Italiens Biathlon-Team

Die italienischen Biathlon-Frauen verlieren noch einen Trainer
Die italienischen Biathlon-Frauen verlieren noch einen Trainer
Foto: © IMAGO/MATHIAS BERGELD
27. März 2026, 08:26
sport.de
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Die italienischen Biathlon-Frauen müssen sich im kommenden Winter nicht nur an einen neuen Schießtrainer gewöhnen, sondern auch an einen neuen Fitnesstrainer. Neben dem Finnen Jonne Kähkönen verlässt auch Mirco Romanin das Team. Dem italienischen Verband könnte er allerdings treu bleiben. 

Nach insgesamt fünf Jahren wird Mirco Romanin seinen Trainerposten im italienischen Biathlon-Team der Frauen niederlegen. Damit ist neben dem Posten des Schießtrainers zur kommenden Saison auch die Stelle des Fitnesstrainers neu zu besetzen. 

Seinen freiwilligen Rücktritt begründete Romanin gegenüber "Fondo Italia" mit privaten Verpflichtungen. "Ich habe mich entschieden, meine Familie zu priorisieren", erklärte der Coach, der im vergangenen Jahr erstmals Vater geworden war. 

Biathlon-Trainer lässt Zukunft offen

Ob er zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal in den Biathlon-Weltcup zurückkehrt, ließ der Fitness-Experte offen. "Man weiß nie, was die Zukunft bringt", sagte er über eine mögliche Rückkehr. Wie seine unmittelbare berufliche Zukunft aussieht, steht ebenfalls noch nicht fest. 

"Ich habe meine Absicht mitgeteilt, weiter beim Verband arbeiten zu wollen. In den kommenden Monaten werden wir sehen, ob ich eine neue Rolle bekomme und wie diese aussehen könnte", deutete Romanin einen Verbleib bei der FISI an. 

Zahlreiche Biathlon-Teams ohne Schießtrainer

Schon vor Romanin hatte auch Jonne Kähkönen seinen Abschied von Italiens Biathlon-Frauen verkündet. Der Finne wird dem Vernehmen nach aber weiter in der ersten Liga aktiv bleiben. Gerüchten zufolge bemüht sich der schwedische Verband um seine Verpflichtung. In Schweden hatte Jean-Marc Chabloz seinen Posten niedergelegt. 

Offen sind derzeit zudem noch zahlreiche Trainerposten. So zum Beispiel bei der deutschen und norwegischen Mannschaft. Aus Deutschland hatte sich unter anderem Sverre Olsbu Røiseland verabschiedet, die Norweger ließen Siegfried Mazet Richtung Frankreich ziehen. 

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