Das ist zum 40. Geburtstag ein Ritterschlag für Manuel Neuer. Sein ehemaliger Trainer und Wegbegleiter Felix Magath hat den langjährigen Torwart des FC Bayern in eine Liga mit den größten Fußballern der Moderne gehoben.
"Was Manuels Leistungen, seine Wichtigkeit für Bayern und die Nationalelf sowie seine Erfolge betrifft, sehe ich ihn auf seiner Position auf einer Stufe mit Messi und Cristiano Ronaldo", erklärte Felix Magath anlässlich des 40. Geburtstags von Manuel Neuer in der "Bild".
Dieser spektakuläre Vergleich des 72-Jährigen verdeutlicht, welchen Stellenwert der fünfmalige Welttorhüter nach Ansicht von Magath im Weltfußball einnimmt.
Dabei ist die Zukunft des Weltmeisters von 2014 beim FC Bayern weiterhin offen. Ob er seinen Vertrag beim Rekordmeister noch einmal für eine weitere Saison verlängert oder seine Karriere in diesem Sommer tatsächlich beendet, soll sich laut Klubführung im Laufe der kommenden Tage entscheiden. Zuletzt wurde immer wieder kommuniziert, dass die Entscheidung rund um die Länderspielpause und Neuers runden Geburtstag fallen solle.
Für Magath, der die Torwart-Ikone von 2009 bis 2011 beim FC Schalke trainierte, steht sowieso fest, wie er mit dem jetzt 40-Jährigen weiter verfahren würde.
"In meinem Team würde Manuel noch drei Jahre im Tor stehen", legte sich Magath gegenüber der Zeitung fest. Er erinnerte sich daran, wie akribisch und fleißig der gebürtige Gelsenkirchener schon damals als Stammkeeper beim FC Schalke arbeitete und trainierte: "Das ist für einen Torwart außergewöhnlich und zeigt, dass er den Fußball liebt und wirklich alles gibt, um das Beste aus sich herauszuholen."
Magath hofft auf weitere Neuer-Saison beim FC Bayern
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Magath gratulierte dem FC Bayern noch einmal zu dem Transfer im Jahre 2011, als Neuer für rund 30 Millionen Euro von Gelsenkirchen nach München gewechselt war: Die damalige Ablösesumme sei rückblickend "nicht nur ein Schnäppchen" gewesen: "Das war ein Geschenk! Die Bayern haben schließlich für 15 Jahre einen Weltklasse-Torwart bekommen."
Selbst heute zählt Neuer laut Magath noch zur absoluten Weltspitze. Zwar habe er "ein wenig an Schnelligkeit und Sprungkraft verloren", doch seine besonderen Fähigkeiten im Bereich Spielintelligenz, Technik und Antizipation seien nach wie vor vorhanden.
Die Empfehlung der Bundesliga-Legende an den Torwart-Oldie in der "Bild" ist daher klar: "Mein Rat an ihn wäre, das auch so lange wie möglich auszunutzen, also noch nicht aufzuhören."
































