Tadej Pogacar sorgt nicht nur bei den Radsport-Fans für regelmäßiges Staunen, sondern auch bei seiner unmittelbaren Konkurrenz. Sein jüngster Triumph bei Mailand-Sanremo hat bei einem Fahrer besonders großen Eindruck hinterlassen.
Carlos Verona hat in seiner Radsportkarriere schon ziemlich viel erlebt und gesehen. Das, was Tadej Pogacar bei Mailand-Sanremo fertig brachte, haut aber auch den 33-jährigen Spanier vom Team Lidl-Trek aus den Socken.
"Ganz ehrlich, sowas habe ich noch nie gesehen", sagte er im "Marca"-Interview über den Slowenen, der beim Klassiker in Italien gestürzt war, sich danach zurück an die Spitze kämpfte, die besten Ein-Tages-Fahrer hinter sich ließ und im Zielsprint gewann.
"Diese Leichtigkeit, mit der er es gemacht hat, war beeindruckend. Zu sehen, wie ein Fahrer in einem entscheidenden Moment crasht und in der Lage ist, so wie er am Cipressa-Anstieg aufzuholen, ist unglaublich. Das zeigt einfach, was für ein Fahrer er ist", schwärmte Verona vom slowenischen Ausnahmesportler.
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Pogacar der "Beste der Geschichte"
"Für mich ist er wahrscheinlich der Beste der Geschichte. Wir müssen es genießen, solange er da ist. Manchmal reduziert er die Ungewissheit am Start, aber er hilft auch dabei, dass der Radsport wächst", sieht Verona in der Dominanz des UAE-Kapitäns kein Problem.
Ein spannendes Detail zu Pogacars Sieg verriet zudem David van der Poel, der Burder von Mathieu, im "Vals Plat"-Podcast. Er erklärte: Die Wattzahlen, die Mathieu in der heißen Phase des Rennens trat, waren genauso hoch wie im vergangenen Jahr als er gewann.
Das lässt nur eine Schlussfolgerung zu: "Pogacar war einfach noch stärker als im letzten Jahr." Trotz der ganzen Umstände sei der Slowene einfach schneller gewesen und habe auf einem "höheren Level" gestanden, gab der Bruder des niederländischen Superstars zu.










