Der 2026er-Albtraum wird sich für Formel-1-Rennstall Aston Martin auch beim Großen Preis von Japan in Suzuka fortsetzen. Geht es nach Lance Stroll, sollten die eigenen Fans am Rennsonntag entweder ganz früh aufstehen - oder aber direkt liegen bleiben. An eine Zielankunft denkt er auch diesem Wochenende nicht.
Lance Stroll ist fest davon überzeugt, dass weder er noch Teamkollege Fernando Alonso an diesem Sonntag in Suzuka die Ziellinie sehen werden. Schon in den ersten beiden Rennen der Formel-1-Saison hatte das Aston-Martin-Duo vorzeitig aufgeben müssen. Der Kanadier sagte am Donnerstag in Japan den "Hattrick" vorher.
"Ich denke, wir können das halbe Rennen schaffen", gab der 27-Jährige die nächste Horror-Prognose ab. Spätestens zur Halbzeit werde der AMR26 wieder streiken, prognostizierte Stroll. Die Rennen in diesem Wagen zu fahren, sei für ihn und Alonso "sehr unbequem", sagte er mit Verweis auf die starken Vibrationen, die der nicht konkurrenzfähige Honda-Motor auslöst.
Auch Honda mit düsterer Prognose
Noch schmerzhafter als die Vibrationen ist laut Stroll nur die Tatsache, dass das eigene Team gegen des Rest des Feldes überhaupt keine Chance hat. "Wir pushen alle sehr hart, um mehr Leistung zu bringen und wieder dort zu kämpfen, wo wir sein wollen - an der Spitze. Darauf liegt der Fokus von allen. Jetzt geht es darum, so schnell wie möglich dorthin zu kommen", bekräftigte er den Willen, das Ruder rumzureißen.
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Dass auch in Suzuka wieder alles den sprichwörtlichen Bach runtergehen wird, musste Hondas Chefingenieur Shintaro Orihara schon zuvor gegenüber der Presse zugeben. "Wie soll ich es sagen ... wir konnten nichts verbessern, wir können die Performance-Spezifikationen nicht verändern", sagte er über den eigenen Motor, der von Tag eins an Probleme bereitet.
Laut Orihara hat es Honda seit dem letzten Rennen in China lediglich geschafft, eine neue Einstellung für das Energie-Management zu testen. Diese neue Einstellung wird in Suzuka gefahren. Wie viel Zeit das am Ende bringt, könne er nicht sagen: "Aber wir sind zuversichtlich", so der Verantwortliche.







