Ausgerechnet beim letzten Speed-Rennen des Alpin-Winters, dem Super-G in Lillehammer, verletzte sich Kajsa Vickhoff Lie schwer. Nun meldete sich die Norwegerin in einem Statement auf Instagram zu Wort.
"Ich bin mehr als am Boden zerstört, dass mein letztes Super-G-Rennen der Weltcup-Saison eine Operation zur Folge hat. Ich versuchte, das nächste Tor zu schaffen, mein Außenski rutschte weg und mein Knie bekam eine unglückliche Kompression. Zuerst dachte ich, es wäre alles okay, aber nach weiteren Untersuchungen sahen wir, dass ein großes Stück meines Knorpels vom Knie gerissen wurde", führte Alpin-Star Kajsa Vickhoff Lie ihren Gemütszustand und die Entstehung ihres Sturzes aus.
Die Operation sei allerdings bereits gut verlaufen, man habe den Knorpel wieder fixieren können, sie werde jedoch rund sechs Wochen auf Krücken angewiesen sein, so die 27-Jährige weiter.
"Ich versuche, es zu akzeptieren und nach vorne zu schauen, aber ich bin kein sehr guter Mensch, wenn ich nicht aktiv sein und mich bewegen kann", so Vickhoff Lie, die sich proaktiv bei ihren Mitmenschen entschuldigt. "Es tut mir so leid für alle Menschen, die ich in den kommenden Wochen treffen werde! Ich denke, es ist Zeit, an meiner Geduld zu arbeiten. Ich habe es schon mal gemacht - ich kann es wieder."
Auch Alpin-Legende und DSV-Talent wenden sich an Vickhoff Lie
Unter dem Post erhält sie unter anderem von US-Legende Lindsey Vonn und DSV-Ass Linus Straßer Zuspruch. Auch die Italienerin Laura Pirovarno, die sich den Abfahrtsweltcup vor Emma Aicher sicherte, sendete "heilende Vibes". Aicher selbst wandte sich auf Norwegisch an ihre Alpin-Kollegin und wünschte "Gute Besserung".
Vickhof Lie gewann bei der WM 2023 und 2025 Bronze im Super-G, im Weltcup enterte sie insgesamt elfmal das Podest - darunter ein Sieg. Im Gesamtweltcup belegte die Nordeuropäerin drei Jahre in Folge Platz 14.

