Sein früherer Weggefährte Matthias Sammer heizt die Spekulationen um ein vorzeitiges Ende der Ära von Pep Guardiola bei Premier-League-Schwergewicht Manchester City im Sommer an.
"Wir haben drei Jahre wunderbar zusammengearbeitet. Jetzt sagt mir mein Bauchgefühl, dass etwas nicht stimmt, wenn ich in sein Gesicht schaue. Ich würde ihm raten, durchzuschnaufen", sagte Sammer in der "Sky"-Sendung "Sammer und Basile - der Hagedorn-Talk" mit Blick auf Guardiolas Situation beim Premier-League-Klub.
Sammer war Sportchef beim FC Bayern, als der spanische Star-Coach das Zepter dort zwischen 2013 und 2016 schwang. Anschließend zog es Guardiola nach Manchester.
Sein Vertrag bei City ist zwar noch bis 2027 datiert. Zuletzt verdichteten sich aber die Anzeichen dafür, dass die Liaison schon nach der laufenden Saison zu Ende gehen könnte.
Zwar gewann City am Sonntag etwas überraschend das Ligapokal-Finale gegen den FC Arsenal mit 2:0. In der Premier League beträgt der Rückstand auf die Gunners an der Tabellenspitze aber bereits neun Punkte.
Auch in der Champions League sind Guardiola und Co. schon nicht mehr dabei. Endstation war bereits im Achtelfinale gegen Angstgegner Real Madrid.
ManCity-Abschied? Guardiola-Entscheidung soll zeitnah fallen
Zuletzt schreib die "Daily Mail", Guardiola wolle sich während der Länderspielpause eine Auszeit nehmen. In dieser soll die Entscheidung über seine Zukunft fallen.
Bisher, hieß es weiter, habe Guardiola im eng getakteten Spielplan schlicht keine Zeit für solch wegweisende Überlegungen gehabt. Zudem sei er damit ausgelastet gewesen, sich Strategien zu überlegen, die Leistungsschwankungen seiner Mannschaft in den Griff zu bekommen.
Mehr dazu:
Berichten zufolge spricht City für den Fall eines Guardiola-Abgangs bereits mit möglichen Nachfolgern - und zwar mit dem Segen des Amtsinhabers.
Immer wieder fällt der Name Enzo Maresca, einst Co-Trainer Guardiolas und zuletzt Chefcoach beim FC Chelsea.



































