Geht der Horror-Start von Aston Martin in der Formel 1 auch in Japan weiter? Pünktlich zum Heim-Rennen von Honda rechnet der Rennstall mit Licht am Ende des Tunnels.
Aston Martin erlebt bislang eine Albtraum-Saison in der Formel 1. Die neue Antriebseinheit von Honda leidet unter massiven Zuverlässigkeits- und Leistungsproblemen. Vor allem die starken Vibrationen des Motors können die Batterie beschädigen und auch den Fahrern Fernando Alonso und Lance Stroll gefährlich werden.
Für das Heimrennen in Suzuka am Sonntag hat Honda nun weitere "Gegenmaßnahmen" eingeführt, um die schlimme Situation zu verbessern. Es gibt wohl einen Lichtblick.
"Was die Zuverlässigkeit der Batterie angeht, haben wir in den ersten beiden Rennen gute Fortschritte gemacht", sagte Honda-Chefingenieur Shintaro Orihara vor Ort. Und immerhin: "Wir sind also zuversichtlich, das Rennen zu beenden."
Sowohl in Australien als auch in China war das Stroll und Alonso nicht gelungen. Beide Wagen im Ziel - es wäre ein Fortschritt.
Auch "Chief Trackside Officer" Mike Krack erklärte, das Ziel für den Grand Prix von Japan müsse sein, "beide Autos ins Ziel zu bringen".
Weiter unklar ist, wie viele Batterien Aston Martin dabei hat. "Ich werde keine konkrete Zahl nennen, aber wir sind zuversichtlich", war alles, was Orihara dazu sagte.
Aston Martin: Lösung gefunden?
Zu den Maßnahmen gegen die extremen Vibrationen sagte Krack: "Wir haben gemeinsam an verschiedenen Maßnahmen gearbeitet, um die Vibrationen sowohl auf der Hardware-Seite als auch auf der Fahrerseite zu dämpfen.“
Alonso hatte wegen starker Vibrationen in China seinen Renner abgestellt. Stroll hatte einen technischen Defekt.
Das Problem von Lance Stroll sei aber nicht auf die Vibrationen zurückzuführen. "Nach China gab es eine Nachbesprechung, aber nicht nur deswegen – wir hatten den Vorfall, bei dem Lance angehalten hat, also muss man das nachbesprechen, sowohl aus technischer Sicht als auch in operativer Hinsicht: Wie sind wir mit dieser Situation umgegangen?", so Krack.
"Und ich denke, das ist gute Führung in jedem Team, dass man seine Hausaufgaben wirklich machen muss. Das haben wir getan, deshalb haben wir hier einige Gegenmaßnahmen erarbeitet, und ich hoffe wirklich, dass sie funktionieren."



