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Kolumne des deutschen Biathlon-Stars

Strelow mit gutem Gefühl in einen besonderen Urlaub

Justus Strelow freut sich auf die verdiente Biatlon-Pause
Justus Strelow freut sich auf die verdiente Biatlon-Pause
Foto: © IMAGO/Gabor Baumgarten
25. März 2026, 13:28

Nach einem nicht immer ganz einfachen Winter hat sich Justus Strelow in Oslo mit einer guten Leistung von der Biathlonsaison 2025/26 verabschiedet. Nun wartet auf den DSV-Läufer ein Sommer mit einem ganz besonderen Highlight, wie er in seiner sport.de-Kolumne verrät.

Mit einem erfolgreichen Wochenende, gekrönt auch noch von einer Top-Ten-Platzierung in der Verfolgung, habe ich die Weltcup-Saison am Sonntag in Oslo beendet. Liegend habe ich zwar ein paar Fehler mehr fabriziert als sonst gewohnt. Dafür bin ich in allen drei Rennen im Stehendanschlag ohne jeden Fehler davongekommen, was mich nach durchwachsenden Leistungen diesbezüglich in den vergangenen Monaten nun sehr glücklich stimmt.

So bleibt nach dieser Saison nicht allein der Gewinn einer olympischen Bronzemedaille, die über allem steht und mich nach wie vor sehr stolz macht, sondern auch das erhoffte versöhnliche Finale. Es ist von Vorteil, eine langes Wettkampfjahr mit positiven Eindrücken abzuschließen. Man begibt sich dann nicht grübelnd und mit negativen Gedanken in die Sommerpause.

Pause vom Biathlon tut gut

Die freie Zeit, die nun vor mir liegt, kann ich stattdessen unbeschwert genießen. Nicht allein körperlich, vor allem auch mental wird mir eine Pause vom Biathlon guttun. Seit November letzten Jahres war ich schließlich nahezu durchgehend unterwegs. Alles Mögliche an Terminen habe ich absagen oder in die freie Zeit verschieben müssen.

Auch das Familienleben hat oft genug hinter meinem Sport zurückgestanden. Jetzt kann ich vieles nachholen und meine Batterien aufladen. Mit den Wochen freier Zeit meldet sich dann erfahrungsgemäß auch die Lust auf meinen Sport vehement zurück und ich werde mich im Frühjahr wieder mit voller Leidenschaft ins harte Training stürzen.

Familie Strelow plant ganz besonderen Urlaub

Zukunftsmusik. Gemeinsam mit meiner Frau Elli und meinem Sohn Karl werde ich zunächst in den Urlaub nach Südafrika aufbrechen. Kurzzeitig hatten wir auch mit einer Reise nach Japan geliebäugelt, uns dann aber doch für eine Destination ohne Zeitverschiebung und allzu großen Kulturschock entschieden. Mit dem Mietwagen wollen wir vornehmlich den südlichen Teil Südafrikas erkunden, auf unserem Programm stehen unter anderem Kapstadt, die Garden Route mit ihren atemraubenden Ausblicken und zahlreichen Nationalparks sowie eine Safari zu den wilden Tieren des Landes.

Mit einem ersten Lehrgang ab dem 4. Mai beginnt bald nach meiner Rückkehr die Vorbereitung auf die Weltcup-Saison 2026/27. Am Institut für Angewandte Trainingswissenschaft in Leipzig absolvieren wir umfassende

Leistungstests, unsere Trainer werden uns ihre Konzeption für die Zeit bis zum Start der Wettkämpfe im November vorstellen. Spätestens dann werde ich diese Kolumne fortsetzen und erneut von spannenden Erlebnissen im Weltcup berichten.

Oslo 2025/2026

1NorwegenJohan-Olav Botn37:15.60m
2DeutschlandPhilipp Nawrath+3.70s
3FrankreichEric Perrot+13.70s
4NorwegenSturla Holm Laegreid+20.60s
5FrankreichEmilien Jacquelin+23.90s

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