Andrea Kimi Antonelli ist furios in die Formel-1-Saison 2026 gestartet, hängt seinem Mercedes-Rivalen George Russell anders als noch in seinem Rookie-Jahr voll im Nacken. Wird der junge Italiener zum Albtraum für Russell? Eine italienische Formel-1-Legende hält das für möglich.
Kimi Antonelli schwebt vor dem Großen Preis von Japan auf einer Erfolgswolke. In Shanghai hat der 19-Jährige den ersten Grand Prix seiner Karriere gewonnen und sich nebenbei auch noch zum jüngsten Polesetter der Formel-1-Geschichte gekürt.
Viel wichtiger aber: Anders als in seinem Premierenjahr ist Antonelli dran an Silberpfeil-Platzhirsch George Russell.
Klaffte die Lücke zwischen Russell und dem Youngster im Vorjahr oft bedenklich weit auseinander, fährt Antonelli jetzt auf Augenhöhe mit dem von den meisten Experten als Weltmeister-Kandidat Nummer 1 gehandelten Briten.
Kein Zweifel: Antonelli nutzt die Mercedes-Stärke voll aus, kommt mit der neuen Auto-Generation gut zurecht. Keine Zweifel hatte auch F1-Legende Ricardo Patrese an seinem Landsmann, als es im ersten Mercedes-Jahr 2025 noch nicht so lief.
"Vor einem Jahr, als jeder Antonelli kritisiert hat und gesagt hat, er ist zu jung, und warum Toto (Wolff, d.Red.) ihn geholt hat, habe ich gesagt: Er braucht Zeit", sieht sich Patrese im Gespräch mit "Grosvenor Casinos" bestätigt.
Formel 1: "Kimi kann ein WM-Herausforderer sein"
Er kenne Antonelli, seit "er ein Junge und Kart gefahren ist. Er ist ein guter Freund von uns, mir, der Familie, ich wusste, dass er gut ist und es schafft", führte der 71-Jährige fort.
Antonelli stehe seit Kart-Tagen "unter Druck" und sei das für das Haifischbecken Formel 1 daher gerüstet. "Er kann ein Herausforderer um die WM sein", prophezeite Patrese. Nach den ersten zwei Grands Prix des Jahres könne man sagen, "dass er nah an Russell dran ist, weil er schnell lernt".
Dem bisher souveränen Platzhirschen könnte gar eine ungemütliche Zeit bei Mercedes ins Haus stehen, glaubt der frühere Benetton-Kollege von Michael Schumacher. "George Russell kann jetzt vielleicht nicht mehr schlafen - er wird jetzt an Kimi denken."




