Borussia Dortmund hat den neuen Sportdirektor Ole Book vorgestellt. Der BVB will mit dem ehemaligen Erfolgsmanager von Zweitligist SV Elversberg neue Wege einschlagen.
"Wir haben in den letzten Wochen und Monaten viel Mut gezeigt, um Borussia Dortmund noch besser zu machen", sagte Carsten Cramer, Sprecher der BVB-Geschäftsführung bei der Vorstellung von Book im Signal Iduna Park. "Ole steht für den neuen BVB, ist ein cooles Puzzlestück, das wir entdeckt haben."
Der neue Klub-Boss betonte: "Wir wollen bereit sein, Veränderungen durchzuführen, unkonventionelle Maßnahmen zu ergreifen. Wir haben ein sehr ordentliches Fundament, unser Haus ist sehr schick, aber wir haben noch Ausbaupotenzial. Alle haben Lust, den nächsten Schritt zu gehen."
Sport-Geschäftsführer Lars Ricken erklärte, die Trennung von Books Vorgänger Sebastian Kehl sei ihm "nicht leicht gefallen. Er war mein Mitspieler, war hier 24 Jahre in unterschiedlichen Positionen tätig. Er hat immer allerhöchsten Einsatz gezeigt."
Mit Blick auf Book sagte Ricken: "Neben mir sitzt die Zukunft, es fühlt sich an wie ein Neuanfang. Es ist Wahnsinn, was er in Elversberg geleistet hat. So etwas schaffst du nur, wenn du selbst ein akribischer Arbeiter bist, aber auch die Mitarbeiter mitnimmst. Das ist kein Zufallsprodukt."
Ole Book "der bestmögliche Sportdirektor" für den BVB
Kritik, Book sei zu unerfahren für einen großen Verein wie den BVB, trat Ricken entgegen. "Qualität bleibt Qualität, egal ob in der ersten oder der zweiten Liga. Ole steht für den Umgang mit jungen Talenten, aber auch dafür, einen erfolgreichen, homogenen Kader zu bauen. Er hat sich zudem ein hervorragendes Netzwerk aufgebaut."
Mehr dazu:
Book, der aus Beckum im Münsterland stammt, hatte zwar in seiner beruflichen Laufbahn bisher keine Berührungspunkte mit dem BVB. Sein Fanherz aber schlägt seit jeher schwarz und gelb.
"Dass er gewisse BVB-Sympathien besitzt, ist für uns kein Nachteil gewesen", sagte Ricken. "Er hat sich eine Ausstiegsklausel nur für Borussia Dortmund in seinen Vertrag schreiben lassen. Das zeugt auch von Weitsicht und Selbstbewusstsein."
Der Champions-League-Held von 1997 betonte: "Ich glaube, wir haben den bestmöglichen Sportdirektor für Borussia Dortmund gefunden."

































