Der zweimalige Formel-1-Weltmeister Fernando Alonso wird beim anstehenden Rennwochenende in Suzuka ein verkürztes Programm absolvieren. Der Spanier bekommt von Aston Martin nicht nur eine Pause im ersten Freien Training, sondern wurde auch für den obligatorischen Media Day entschuldigt.
Fernando Alonso wird beim offiziellen Media Day zum Großen Preis von Japan nicht Rede und Antwort stehen. Das gab Aston Martin am Mittwoch bekannt.
Der Formel-1-Rennstall teilte mit, dass der zweimalige Formel-1-Weltmeister verspätet in Suzuka eintreffen wird. Grund seien familiäre Angelegenheiten. Bis zu seinem ersten Einsatz am Freitag werde der 44-Jährige aber vor Ort sein, heißt es in der Mitteilung.
Erstmals im Auto wird Alonso allerdings auch später als sonst sitzen. Schon zu Beginn der Woche bestätigte Aston Martin, dass Reservefahrer Jak Crawford im ersten Freien Training den Platz des Spaniers einnehmen wird.
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Inwieweit Crawford in der Lage sein wird, den Ingenieuren wertvolles Feedback zu geben, bleibt abzuwarten. Der AMR26 ist bekanntlich das größte Sorgenkind der Formel 1 und schlicht und ergreifend noch nicht konkurrenzfähig.
Auch in Japan wird mit einer deftigen Schlappe des Teams gerechnet - und das ausgerechnet beim Heimspiel von Motorenlieferant Honda. Der Konzern hat bei der Entwicklung des neuen Aggregats kräftig daneben gegriffen. Der Motor sorgt für derart starke Vibrationen, dass noch nicht daran zu denken ist, ein Rennen überhaupt zu beenden. Auch auf einer Runde fehlt der Speed.
Im Vorfeld des Japan-GPs teilte Honda zwar mit, leichte Fortschritte gemacht zu haben. Gänzlich gelöst sind die Probleme aber immer noch nicht. Die Chance ist demnach groß, dass Alonso und Teamkollege Lance Stroll im dritten Rennen in Folge einen Doppel-Ausfall hinnehmen müssen.







