Beim VfB Stuttgart laufen die Personalplanungen für die kommende Spielzeit auf Hochtouren. Sportvorstand Fabian Wohlgemuth hat nun über den derzeitigen Stand mit zwei absoluten Stammspielern der Schwaben informiert, nämlich Deniz Undav und Alexander Nübel.
Die beiden deutschen Nationalspieler haben unterschiedliche Ausgangslagen, was eine mögliche Zukunft beim VfB Stuttgart über den Sommer hinaus betrifft.
Bei Torjäger Undav ist die Tendenz eindeutig: Der Tabellendritte will den Torjäger unbedingt halten und am liebsten langfristig binden. Wohlgemuth zeigte sich im Gespräch mit der "Sport Bild" darauf angesprochen optimistisch: "Ich bin zuversichtlich, dass es mit ihm über 2027 hinaus weitergeht."
Der VfB-Boss fügte an, dass vor dem Hintergrund der möglichen Champions-League-Qualifikation die Vorzeichen für Undav ebenfalls stimmen dürften: "Aus der Perspektive von Deniz ist der VfB sportlich und darüber hinaus wahrscheinlich auch nicht die schlechteste Adresse."
Mit 18 Treffern gehört Undav zu den gefährlichsten Angreifern der Bundesliga, hat nach dem alles überstrahlenden Harry Kane vom FC Bayern (31 Tore) die meisten Saisontore auf seinem Konto stehen.
Da ein ablösefreie Abschied Deniz Undavs im nächsten Jahr für die VfB-Verantwortlichen überhaupt nicht infrage kommt, soll spätestens bis zum Sommer eine Lösung mit dem 29-Jährigen gefunden werden. Wohlgemuth schickte allerdings auch hinterher, dass es finanzielle Grenzen gibt: "Natürlich ist es aber auch so, dass wir wirtschaftlich bestimmte Linien nicht überschreiten dürfen."
Nübel-Abschied nicht ausgeschlossen
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Während bei Undav also Zuversicht herrscht, ist die Lage bei VfB-Keeper Alexander Nübel deutlich komplizierter. Der Torhüter ist die dritte Saison vom FC Bayern ausgeliehen, seine Zukunft liegt demzufolge nicht allein in Stuttgarter Hand. Wohlgemuth bleibt deshalb vorsichtig, meinte aber immerhin gegenüber dem Fachmagazin: "Im Fußball würde ich gar nichts ausschließen."
Konkreter will sich der Sportvorstand nicht festlegen. "Die Frage kommt zu früh. Das müssen wir abwarten, wir können die Rechnung hier nicht ohne den Wirt machen. Schließlich hat Alex einen langfristigen Vertrag in München."
Genau genommen läuft sein Arbeitspapier beim Rekordmeister noch bis 2029.































