Lukas Michelbrink ist Berliner durch und durch, hat bei Fußball-Zweitligist Hertha BSC seit der D-Jugend alle Jugendstationen durchlaufen. Derzeit ist der Mittelfeldspieler an Energie Cottbus verliehen, besitzt bei der Hertha noch einen Anschlussvertrag bis 2027. Wie es genau weitergehen soll mit dem Neu-Nationalspieler, ist noch nicht final entschieden.
Neu-Nationalspieler ist Lukas Michelbrink seit dieser Woche, weil er zum ersten Mal vom litauischen Nationaltrainer Edgaras Jankauskas für A-Länderspiele nominiert wurde.
Mit starken Leistungen im zentralen Mittelfeld in der 3. Liga bei Energie Cottbus hat sich Michelbrink nicht nur einen Stammplatz erarbeitet, sondern auch die Aufmerksamkeit des Nationaltrainers auf sich gezogen.
Die Nominierung für die Testspiele gegen Moldawien und Georgien ist nun ein durchaus bemerkenswerter Schritt für den früheren U17-Spieler Deutschlands, der dank seiner litauischen Wurzeln für beide Länder spielberechtigt ist.
Wollitz entwickelte Michelbrink zum Schlüsselspieler in Cottbus
Unter Energie-Cheftrainer Claus-Dieter Wollitz überzeugt der 20-Jährige durch Spielintelligenz, Übersicht und Zweikampfstärke. Qualitäten, die ihn im Aufstiegsrennen der 3. Liga schnell zu einem Schlüsselspieler gemacht haben. Wollitz hatte bereits signalisiert, Michelbrink gerne über den Sommer 2026 hinaus in der Lausitz halten zu wollen.
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Hier beginnt der Transfer-Poker. Laut eines "Bild"-Berichts beobachtet Hertha BSC die Entwicklung ihres Youngsters genau und steht noch vor einer richtungsweisenden Entscheidung: Soll Michelbrink schon in diesem Sommer nach Berlin zurückkehren und in den Profikader integriert werden? Oder wird der Vertrag mit dem Talent vorzeitig ausgedehnt, der Spieler dann aber noch einmal für eine Saison weiterverliehen?
Der Mittelfeldmann selbst wollte sich bis zuletzt noch nicht festlegen, wo er ab dem Sommer am liebsten auflaufen würde.































