Bei Handball-Bundesligist Rhein-Neckar Löwen brodelt es gewaltig! Klub-Legende Uwe Gensheimer steht womöglich vor dem Aus als sportlicher Leiter nach nur zwei Jahren im Amt. So zumindest heißt es in einem jüngsten Medienbericht.
Der frühere Weltklasse-Linksaußen ist seit dem Sommer 2024 als sportlicher Leiter tätig. Doch laut Informationen der "Sport Bild" könnte die Zeit als Sportchef für den 39-Jährigen in Mannheim schon im kommenden Sommer enden.
Hintergrund sollen anhaltende sportliche Probleme und interne Spannungen sein. Zuletzt sorgte vor allem der Punktabzug nach einem Formfehler gegen Lemgo für Unruhe. Auch sportlich läuft es nicht rund: Der zweifache Meister hinkt den internationalen Plätzen deutlich hinterher, rangiert nach 25 HBL-Spieltagen nur auf einem unbefriedigenden siebte Tabellenplatz.
In dieser Saison haben unter anderem der VfL Gummersbach und der TBV Lemgo den Löwen den Rang abgelaufen, was intern beim zweimaligen deutschen Meister als großer Misserfolg bewertet wird.
Doch es geht offenbar um mehr als nur Ergebnisse. Nach "Sport Bild"-Infos soll das Verhältnis zwischen Uwe Gensheimer, Cheftrainer Maik Machulla und Löwen-Geschäftsführer Holger Bachert angespannt sein.
Groetzki als Gensheimer-Nachfolger gehandelt
Mittlerweile soll sogar die vorzeitige Trennung vom ehemaligen Nationalmannschaftskapitän Uwe Gensheimer im Raum stehen. Offiziell hielten sich die Verantwortlichen aber bis zuletzt bedeckt. Holger Bachert erklärte lediglich knapp gegenüber dem "Mannheimer Morgen": "Ich beteilige mich nicht an solchen Gerüchten".
Die internen Spannungen sollen laut der Zeitung dabei kein neues Phänomen sein. Bereits während der Europameisterschaft im Januar gab es Hinweise darauf, dass es bei den Löwen hinter den Kulissen kriselt.
Parallel könnte im Hintergrund ein Gensheimer-Nachfolger aus den eigenen Reihen schon aufgebaut werden. Mit Patrick Groetzki rückt im Sommer eine weitere Vereinsikone in die Führungsetage auf. Der langjährige Rechtsaußen soll künftig "eine verantwortungsvolle Position im Management" übernehmen, hieß es bereits. Gensheimer und Groetzki spielten jahrelang gemeinsam für die Rhein-Neckar Löwen, waren in der erfolgreichsten Zeit des Vereins in den 2010er-Jahren auf den Außenpositionen gesetzt.




























