Lewis Hamilton präsentiert sich in der Formel-1-Saison 2026 - verglichen mit dem Vorjahr - bisher als einziges Upgrade seiner selbst. Eine Formel-1-Legende ist sicher: Macht der Rekordchampion so weiter, wird es bei Ferrari für Platzhirsch Charles Leclerc noch ungemütlich.
In der Saison 2025 waren die Rollen bei der Scuderia Ferrari klar verteilt. Der seit einer gefühlten Ewigkeit für die Roten fahrende Charles Leclerc stellte Superstar Lewis Hamilton in dessen Premierenjahr klar in den Schatten.
In der Fahrer-WM lag der Monegasse nach 24 Grands Prix beinahe 100 Punkte vor Hamilton, auch das Kräfteverhältnis im Qualifying sprach Bände.
2026 scheint sich der Wind zu drehen. Hamilton kommt mit den neuen Regeln und dem SF-26 deutlich besser zurecht als mit dem Vorjahresboliden. Auf eine schnelle Runde ist er am als Qualifying-Spezialisten gefürchteten Leclerc dran, im Rennen von Shanghai schlug der Brite den Ferrari-Prinzen zuletzt. In der WM ist Hamilton vor dem Japan-GP als Vierter nur einen Punkt hinter seinem Garagen-Nachbarn zurück.
"Er ist hungrig, er fühlt sich wohler im Auto", sagte der frühere Formel-1-Fahrer Juan Pablo Montoya bei "RacingNews365" über den wiedererstarkten Rekordweltmeister.
Formel 1: Was sich für Hamilton bei Ferrari "noch mächtig auszahlen wird"
Die Ferrari-Truppe, die um Hamilton herum arbeitet, "ist viel besser als letztes Jahr und ich glaube, dass er dieses Jahr viel mehr Unterstützung hat. Das macht einen großen Unterschied", sieht der Kolumbianer auch teaminterne Gründe für den Aufschwung des 41-Jährigen: "Das wird sich für ihn noch mächtig auszahlen."
Sollte Hamilton anfangen, Leclerc regelmäßig zu schlagen, "dann wird das ziemlich heftig in Charles' Kopf dringen", prophezeite Montoya.
Gefragt, ob Ferrari die bisher dominierenden Silberpfeile von Mercedes diese Saison angreifen könne, antwortete der siebenmalige GP-Sieger eindeutig: "Nein, ich denke Mercedes hat mehr im Köcher."




