Der Deutsche Skiverband befindet sich nach dem Ende der Biathlon-Saison 2025/26 auf Trainersuche. TV-Experte Michael Rösch nennt mehrere Optionen.
Nach dem Biathlon-Saisonfinale in Oslo verkündete der DSV am Sonntag die Trennung von seinen Trainern Kristian Mehringer und Sverre Olsbu Röiseland. Das Duo hatte die deutschen Skijägerinnen betreut. Mehringer bleibt dem Verband in einer anderen Position erhalten. Wer die Trainer-Nachfolge antritt, ist noch nicht bekannt.
"Die Frage ist: Sucht der Verband wieder gezielt jemanden aus dem Ausland?", reagierte Rösch bei "Eurosport" und nannte selbst mehrere externe Optionen: "Jonne Kähkönen wäre als Schießtrainer zum Beispiel frei. Oder Armin Auchenthaler, der ja schon mit Bernd Eisenbichler in den USA zusammengearbeitet hat. Oder Sandra Flunger, von der ich sehr viel halte und die in der Schweiz auch einiges bewegt hat."
Der DSV könnte aber auch auf eine interne Lösung setzen. "Wir haben gut ausgebildete Trainer hier. Da würde mir zum Beispiel Andreas Birnbacher einfallen. Das wäre die klassische, nachvollziehbare Alternative. Aber das ist natürlich eine Frage des DSV und der Führung, für welchen Schritt man sich entscheidet", sagte Rösch dazu.
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Alter, neuer Biathlon-Sportdirektor fix
Eine wichtige personelle Änderung steht bereits fest: Bernd Eisenbichler übernimmt das Amt des Biathlon-Sportdirektors beim DSV. Felix Bitterling zieht es zur Internationalen Biathlon-Union (IBU). Eisenbichler hatte den Posten bereits von 2019 bis 2022 inne.
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"Ich freue mich sehr darauf, wieder im Leistungssport tätig zu sein und gemeinsam mit den Athletinnen und Athleten sowie den vielen engagierten Menschen im System Biathlon arbeiten zu dürfen", sagte der alte und neue Sportdirektor zuletzt in einer DSV-Mitteilung.
"Ich freue mich sehr über das Vertrauen des Verbandes und darauf, die Verantwortung für diesen Bereich erneut übernehmen zu dürfen", so Eisenbichler weiter.




