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"Komplette Eigenwerbung"

Steiner kritisiert Antonelli-"Komplex" bei Wolff

Toto Wolff platzte nach dem ersten Formel-1-Sieg seines Mercedes-Schützlings Kimi Antonelli fast vor Genugtuung
Toto Wolff platzte nach dem ersten Formel-1-Sieg seines Mercedes-Schützlings Kimi Antonelli fast vor Genugtuung
Foto: © IMAGO
23. März 2026, 11:13
sport.de
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Toto Wolff war nach Andrea Kimi Antonellis Premieren-Sieg in der Formel 1 nicht nur stolz wie Bolle. Der Mercedes-Teamchef klopfte sich auch ordentlich auf die eigene Schulter. Nicht jedem gefällt das, RTL-Experte Günther Steiner äußert sich kritisch. 

Kimi Antonellis Triumph beim Großen Preis von Shanghai ging Toto Wolff runter wie Öl. Schließlich hatte sein Protegé in der Vorsaison nicht gerade wenig Kritik einstecken müssen, von der auch Wolff immer wieder eine Scheibe abbekam.

Tenor der Experten: Wolff habe Antonelli zu früh ins Silberpfeil-Cockpit gesetzt, der junge Italiener mache zu viele Fehler, sei nicht so gut, wie es der Österreicher sage, und schon gar kein Jahrhunderttalent à la Max Verstappen.

All das muss Wolff im Kopf gehabt haben, als er sich nach Antonellis erstem Grand-Prix-Sieg ins Team-Radio von Mercedes einwählte, seinem 19-jährigen Fahrer gratulierte und sich gleich noch an alle Kritiker wandte: "Er ist zu jung, wir sollten ihn nicht in einen Mercedes setzen. Setzt ihn in ein kleineres Team, er braucht die Erfahrung. Schaut euch die Fehler an, die er macht. Here we go, Kimi!", funkte der Silberpfeil-Häuptling voller Genugtuung durch.

Zu viel des Eigenlobs für den Geschmack von Günther Steiner. "Das war komplette Eigenwerbung. Nach dem Motto: Jedem weiß machen, dass ich nichts falsch gemacht habe", kritisierte der RTL-Experte im Podcast "Red Flags". 

Steiner: "Am Ende hat es Kimi getan und nicht Toto"

Steiner weiter: "Toto bräuchte das nicht. Aber ich glaube, er hat hier ein bisschen so was wie einen Komplex. Ich meine: Der Junge hat gewonnen Du musst es jetzt nicht erklären, Toto! Jeder glaubt es. Du siehst es, du fühlst es, du hörst es. Du musst nicht jedem sagen: 'Jawoll, weil alle an mir gezweifelt haben. Und am Ende hat es Kimi getan und nicht Toto. Das müssen wir auch immer respektieren."

Nach zwei Grands Prix der Saison belegt Antonelli in der Fahrer-WM den zweiten Platz hinter seinem Mercedes-Rivalen George Russell. Beim Saisonauftakt in Melbourne war der Italiener Zweiter hinter dem Briten geworden. 

Beim China-GP fuhr Antonelli nicht nur seinen ersten Rennsieg ein, er kürte sich auch zum jüngsten Pole-Setter der Formel-1-Geschichte, löste dabei Sebastian Vettel ab.

Fahrerwertung

#FahrerTeamPunkte
1GroßbritannienGeorge RussellMercedes AMG F1 Team51
2ItalienKimi AntonelliMercedes AMG F1 Team47
3MonacoCharles LeclercFerrari34
4GroßbritannienLewis HamiltonFerrari33
5GroßbritannienOliver BearmanHaas F1 Team17

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