Frankreichs Biathlon-Frauen haben der abgelaufenen Saison ihren Stempel aufgedrückt. Umso überraschender ist, dass Chefcoach Cyril Burdet Stand jetzt ohne Vertrag für die kommende Saison dasteht. Gesamtweltcup-Siegerin Lou Jeanmonnot hofft inständig, dass er bleibt.
Auf dem Biathlon-Trainermarkt geht es in diesen Tagen richtig hoch her. Fast jede Nation verkündete schon Abschiede und Ankünfte von bisherigen und neuen Übungsleitern. Auch die französische Mannschaft ist keine Ausnahme.
Am Schießstand wird in Frankreich künftig Siegfried Mazet die Verantwortung tragen. Seinen Wechsel bestätigte der bisherige Norwegen-Coach am Wochenende. Mit wem er ab der Saison 2026/27 zusammenarbeitet, steht allerdings noch nicht fest.
Biathlon-Star setzt sich für Erfolgstrainer ein
Unklar ist unter anderem, ob Cyril Burdet weiter für das Frauen-Team zuständig bleibt. Obwohl die Mannschaft unter ihm eine herausragende Entwicklung genommen hat, hat der Verband bisher keine Zukunftsentscheidung verkündet. Zumindest Lou Jeanmonnot hofft, dass sich das schnell ändert.
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"Ich persönlich will wirklich, dass er bleibt. Und ich habe das Gefühl, dass die anderen dieses Gefühl teilen", machte sich die frisch gekürte Gesamtweltcup-Siegerin im "Nordic-Magazine"-Interview für ihren Trainer stark.
Entscheidung fällt in zwei Wochen
Da die Saison erst jetzt beendet ist, gab es laut Jeanmonnot bisher auch keinen Grund, sich mit der T-Frage zu beschäftigen. In "zwei Wochen", verriet die 27-Jährige, werde man die Saison besprochen haben und mehr wissen.
"Wir wollen weiter mit ihm arbeiten", ließ Jeanmonnot keine Zweifel daran aufkommen, wen sie und ihre Teamkolleginnen für den Richtigen halten. "Ich bin extrem stolz auf die vier Jahre, die ich mit ihm verbracht habe, und ich würde gerne vier weitere Jahre dranhängen", betonte die beste Biathletin des Winters.



