Ex-Formel-1-Pilot Johnny Herbert hat die Spekulationen um einen Wechsel von Superstar Max Verstappen von Red Bull zu Mercedes erneut angeheizt.
"Ich habe wieder Gerüchte gehört, dass Max an seinem derzeitigen Arbeitsplatz nicht besonders glücklich ist und dass Mercedes ihn vielleicht verpflichten wird", sagte der 61 Jahre alte Brite im Podcast "Stay On Track".
Herbert zufolge würde dieser spektakuläre Wechsel ausgerechnet für George Russell, den derzeit Führenden der Formel-1-Fahrerwertung, das Aus bei den Silberpfeilen bedeuten. Ihn müsste Mercedes "loswerden", um Verstappen zu holen, betonte der frühere Rennfahrer.
"George bleibt also auf Abruf", sagte auch Herberts Podcast-Mitstreiter Damon Hill. Russels junger Teamkollege Kimi Antonelli sei Teamchef Toto Wolffs "Protege", so der frühere Formel-1-Weltmeister. "Er hat seinen Ruf aufs Spiel gesetzt, um ihn ins Team zu holen."
Hill verwies in diesem Zusammenhang auch auf die recht langwierigen Verhandlungen über eine Vertragsverlängerung mit Russell im vergangenen Jahr. "Es war nicht so, dass Toto sehr darauf erpicht war, den Vertrag mit George zu verlängern", konstatierte der 65-Jährige.
Formel 1: Russell-Zukunft bei Mercedes "nicht garantiert"?
Hill, der 1996 trotz seines WM-Titels keinen neuen Kontrakt von Williams angeboten bekam und letztlich bei Arrows landete, kann Russels schwierige Situation nachvollziehen. "Es ist fast so, als stünde man da und würde sagen: 'Warum erkennt ihr nicht, was ich zu bieten habe? Warum wird um meinen Beitrag nicht genauso viel Aufhebens gemacht?'", sagte der Brite.
Russell habe zwar die Chance, den Formel-1-Fahrertitel zu gewinnen. "Aber das garantiert ihm noch lange nicht seine Zukunft bei Mercedes", so Hill.
Der aktuelle Vertrag von Russell ist bis Ende 2026 datiert, enthält aber Klauseln, die im Erfolgsfall eine Verlängerung um ein weiteres Jahr zur Folge haben werden.
Ihn und Antonelli auf Platz zwei im WM-Ranking trennen nach den ersten beiden Rennen vier Punkte.





