Weltmeister Marc Márquez muss in der MotoGP in dieser Saison offenkundig mit deutlich mehr Gegenwehr rechnen als in seinem souveränen Titeljahr 2025.
Beim zweiten Hauptrennen in Goiania/Brasilien gewann wie beim Auftakt in Thailand der Italiener Marco Bezzecchi (Aprilia). Ducati-Star Márquez belegte in dem Hitzerennen, das wegen der äußeren Bedingungen von 31 auf 23 Runden verkürzt wurde, den vierten Rang.
Zwischen Bezzecchi, der saisonübergreifend seinen vierten Grand-Prix-Sieg in Folge feierte, und Márquez schoben sich noch der Spanier Jorge Martín (Aprilia) und der Italiener Fabio Di Giannantonio (Ducati). Bezzecchi führt die WM mit 56 Zählern an, der siebenmalige MotoGP-Champion Márquez (33) ist Fünfter mit 22 Punkten Rückstand.
Márquez hatte am Samstag zumindest den Sprint gewonnen, vor diesem hatte ein Sinkloch im Asphalt als Folge der zuletzt starken Regenfälle noch geflickt werden müssen. Davon abgesehen war der Asphalt auf dem Autódromo Ayrton Senna auch wegen des Reifenverschleißes ein Thema.
Am Dienstag war das Autódromo nach heftigen Regenfällen überflutet worden, die Strecke war teilweise mit Schlamm bedeckt. Die Motorrad-WM war erstmals seit 2004 wieder in Brasilien zu Gast - in Goiania war letztmals 1989 gefahren worden.


