Borussia Dortmund und Sebastian Kehl gehen mit sofortiger Wirkung getrennte Wege, wie der Revierklub am Sonntagmittag mitteilte. BVB-Präsident Hans-Joachim Watzke verbindet mit dem Kaderplaner eine besondere Geschichte, wie er anschließend betonte.
BVB-Präsident Hans-Joachim Watzke hat sich von Sportdirektor Sebastian Kehl in einer gesonderten Mitteilung verabschiedet.
"Als Präsident von Borussia Dortmund möchte ich mich persönlich, aber auch im Namen aller Mitglieder, auf das Herzlichste bei Sebastian Kehl bedanken", heißt es darin. Zuvor hatte die aktuelle Geschäftsführung der Borussia um Carsten Cramer und Lars Ricken die sofortige Trennung bekannt gegeben.
Watzke verbindet mit Kehl große Erfolge, der Klub-Boss erinnerte nun: "Als ich 2005 die Geschäftsführung übernommen habe, war Sebastian mit dem BVB bereits das erste Mal Deutscher Meister geworden. Gemeinsam haben wir anschließend in mehr als 20 Jahren große Erfolge gefeiert und einige schmerzliche Enttäuschungen durchlitten."
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Kehl habe "bereits heute einen festen Platz in den Annalen von Borussia Dortmund", betonte Watzke: "Für seine persönliche Zukunft wünsche ich ihm alles erdenklich Gute und für seine weitere Karriere größtmögliche Erfolge."
Großer Umbruch beim BVB - Wer folgt auf Kehl?
Seit 2018 war der 46-Jährige vier Jahre Leiter der Lizenzspielerabteilung des BVB, in dieser Zeit gelang Dortmund der DFB-Pokalsieg 2021. Im Sommer 2022 übernahm der ehemalige BVB-Kapitän den Posten des Sportdirektors, 2024 erreichten die Schwarz-Gelben das Finale der Champions League. Lange galt er als Erbe von Hans-Joachim Watzke, doch den begehrten Chefposten erhielt stattdessen Lars Ricken.
Dem BVB steht im Sommer nun ein großer Umbruch bevor. Unter anderem Julian Brandt, Niklas Süle und Salih Özcan werden den Klub verlassen, eine Entscheidung in der Causa Nico Schlotterbeck steht aus. Wer auf Sebastian Kehl folgt, ist ebenfalls offen. Markus Krösche, der bei Eintracht Frankfurt höchst erfolgreich arbeitet, gilt als Kandidat.
Der sagte am Samstagabend aber im "Aktuellen Sportstudio" im "ZDF": "Ich bin kein Typ, der jetzt irgendwie die nächsten Schritte plant. Ich bin im Heute und Hier. Und ich bin total gerne bei Eintracht Frankfurt." Sein Vertrag bei den Hessen läuft noch bis 2028.





























