Während des letzten Biathlon-Weltcups am Holmenkollen ging es an die Online-Wahlurnen. Über 300 Skijäger und Skijägerinnen wurden gebeten, das neue Athletenkomitee des Weltverbands IBU zu bestimmen. Ein DSV-Athlet wurde gewählt.
Der deutsche Biathlet Simon Kaiser rückt ins Athletenkomitee des Weltverbands IBU auf, wie eine Online-Wahl rund um den Weltcup in Oslo ergeben hat. Das teilte der Verband am Sonntag mit.
Wahlberechtigt waren alle Biathletinnen und Biathleten, die in der Saison 2025/2026 in mindestens einem der ersten beiden Trimester am Weltcup teilgenommen haben oder bei den Olympischen Spielen 2026 in Mailand-Cortina an den Start gegangen sind.
Neben Kaiser erhielten auch Jessica Jislova aus Tschechien und Lisa Vittozzi aus Italien die meisten Stimmen der insgesamt fünf Kandidaten. Drei Frauen und zwei Männer standen zur Wahl. Das Trio wirkt nun für die nächsten vier Jahre im fünfköpfigen Komitee, in dem Simon Eder aus Österreich und Lena Häcki-Groß aus der Schweiz noch bis 2028 agieren. Das Duo war vor vier Jahren gewählt worden.
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Das Athletenkomitee wählt nun einen Vorsitz und einen Stellvertreter, die als vollständiges stimmberechtigtes Mitglied im IBU-Exekutivrat fungieren werden.
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Kaiser, Jislova und Vittozzi folgen somit auf Johannes Kühn, Ingrid Landmark Tandrevold und Sebastian Samuelsson, die im März 2022 ins Athletenkomitee gewählt worden waren.
Das Athletenkomitee gilt als Anlaufstelle für die Biathletinnen und Biathleten, um eine Brücke zum Weltverband zu bilden. Auch dient es als Ansprechpartner für den Technischen Ausschuss, dem Exekutivrat und dem Biathlon-Kongress in Angelegenheiten, die die Sportler direkt betreffen. Pro Saison muss das Komitee mindestens eine Sitzung abhalten, die allen Weltcup-Biathleten offensteht.


