Biathlon-Erfolgstrainer Siegfried Mazet verlässt die norwegische Nationalmannschaft. Seit Wochen wird über einen Wechsel nach Frankreich spekuliert. Eine endgültige Entscheidung ist jedoch noch nicht gefallen.
"Ich habe in letzter Zeit hauptsächlich mit Frankreich gesprochen. Fakt ist, dass wir kein Stück weiter sind als noch vor einem Monat. Leider kann ich dazu nichts sagen, die Angelegenheit liegt jetzt beim französischen Verband. Ich warte auf deren Antwort", sagte Mazet am Rande des Biathlon-Saisonfinals in Oslo gegenüber der norwegischen Zeitung "Verdens Gang".
Die Chancen würden derzeit 50:50 stehen, meinte der 48-Jährige. "Es ist unmöglich, eine Entscheidung zu treffen, es hängt auch davon ab, was in der französischen Mannschaft passiert", führte Mazet aus. Offen sei demnach auch noch, ob er im Fall eines Wechsels die französischen Frauen oder Männer trainieren würde.
Norwegens Biathlon-Stars lassen aufhorchen
Mazet hatte seinen Abschied aus der norwegischen Biathlon-Nationalmannschaft bereits im letzten Sommer angekündigt. Der Franzose hatte das Amt 2016 übernommen.
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"Es wäre perfekt, wenn er nach Frankreich ginge. Dann hätten wir ein noch härteres Duell, falls sie Siegfried zurückholen würden", kommentierte der norwegische Top-Biathlet Sturla Holm Lægreid die heißen Gerüchte bei "VG".
"Ich habe in Estland einige Treffen hinter den Kulissen beobachtet. Ich habe Siegfried bei einem Treffen beobachtet, das die Gerüchte bestätigen kann", plauderte Johan-Olav Botn seine Beobachtungen vom zurückliegenden Biathlon-Weltcup in Otepää aus.
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"Gerüchte sind nicht immer komplett falsch", hatte Frankreichs Sportchef Stéphane Bouthiaux bereits im Februar vielsagend gegenüber dem "Nordic Magazine" erklärt.
Mazet hatte vor seinem Wechsel nach Norwegen bereits zwischen 2008 und 2016 die französischen Skijäger gecoacht.


