Borussia Dortmunds Cheftrainer Niko Kovac hat die Nicht-Nominierung von Maximilian Beier für die Fußball-Nationalmannschaft kritisiert.
"Ich persönlich hätte ihn mitgenommen, aber ich bin nicht der Bundestrainer", sagte Kovac am Samstagabend nach dem 3:2-Sieg des BVB im Bundesliga-Topspiel gegen den Hamburger SV.
"Ich denke, es gibt viele, viele Gründe. Sehr viel mehr Gründe als nicht", unterstützte der 54-Jährigen seinen Offensivschützling. Kovac machte gleichzeitig klar: "Aber der Bundestrainer entscheidet."
Beier stand gegen den HSV erneut in der Startformation von Borussia Dortmund und holte gleich zwei Elfmeter raus. Ohnehin genießt der 23-Jährige unter Kovac großes Vertrauen.
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"Seine Leistung spricht für sich", lobte der BVB-Coach und machte Beier Hoffnung: "Aber ich glaube daran, dass er zur WM fährt. Denn so etwas brauchen wir bei einer WM."
WM-Tür für BVB-Star nicht zu
Bundestrainer Julian Nagelsmann hatte vergangene Woche betont, dass die Tür mit Blick auf die Weltmeisterschaft im Sommer noch nicht zu sei. Für das Turnier plane er mit ein bis zwei "Konterstürmern" im Kader, verriet der 38-Jährige.
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Während Kevin Schade (FC Brentford) für die anstehenden Länderspiele gegen die Schweiz (27. März, 20:15 Uhr live im Free-TV bei RTL) und Ghana (30. März) nominiert wurde, muss Beier wie sein BVB-Kollege Karim Adeyemi zuschauen.
Beier habe "in den Wochen außergewöhnlich stark gespielt und bei Borussia Dortmund auch den Unterschied gemacht. Ich hätte es mir für Maxi gewünscht, dass er dabei ist. Für mich nicht nachvollziehbar", äußerte sich Dortmund-Ikone Roman Weidenfeller zuletzt bei "Sky" zur Nicht-Nominierung des Ex-Hoffenheimers.
Das letzte seiner bis dato sieben Länderspiele machte der Beier im vergangenen Oktober im Rahmen der WM-Qualifikation beim 1:0 in Nordirland. Im November stand der BVB-Angreifer nicht mehr im DFB-Aufgebot.





























