Der VfL Wolfsburg taumelt der 2. Bundesliga immer mehr entgegen. Dass die Niedersachsen unter dem neuen Trainer Dieter Hecking das Ruder noch herumreißen können, glaubt Ex-Nationalspieler Dietmar Hamann nicht. Auch Nils Petersen ist skeptisch.
Tabellenplatz 17 und in der Rückrunde noch immer ohne Sieg: Der VfL Wolfsburg befindet sich nach dem 0:1 gegen Werder Bremen am Abgrund. Drei Punkte beträgt der Abstand zum FC St. Pauli auf dem Relegationsplatz, wobei die Hamburger am Sonntag (17:30 Uhr) im Heimspiel gegen den SC Freiburg die Wolfsburger Sorgen noch vergrößern könnten.
Geht es nach "Sky"-Experte Dietmar Hamann, ist der Abstieg der Mannschaft von Dieter Hecking so gut wie besiegelt. "Ich habe vor dem Spiel gesagt, dass wenn sie nicht gewinnen, der 16. Platz das höchste der Gefühle ist. Dabei bleibe ich. Ich glaube, dass die Lichter ausgehen", orakelte der Ex-Profi: "Vieles kommt auf St. Pauli an, aber ich glaube, dass Wolfsburg runter geht."
Für die Bremer sehe es da schon weitaus besser aus. Mit dem siebten Liga-Sieg der Saison steht der SVW nun bei 28 Zählern. "Fünf, sechs Punkte werden sie noch brauchen, sie haben noch sieben Spiele Zeit. Ich glaube schon, dass es ein großer Schritt war. Sie haben jetzt drei der letzten vier Spiele gewonnen", merkte Hamann an: "Wenn man die neun Punkte rausrechnet, wäre es zappenduster. Sie haben zum richtigen Zeitpunkt einen Weg gefunden, Spiele zu gewinnen."
Auch Petersen hat kaum noch Hoffnung für Wolfsburg
Gegen Wolfsburg hatte Justin Njinmah in der 68. Minute das Siegtor für die Gäste erzielt. Der Vorsprung auf die Wolfsburger beträgt sieben Punkte.
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Auch "DAZN"-Experte Nils Petersen geht nicht mehr wirklich davon aus, dass es der VfL Wolfsburg noch ans rettende Ufer schafft. "Der Abstand wird immer größer, die Spiele immer weniger und die Hoffnung schwindet. Aber es tut schon weh, wie der VfL heute das Spiel auch wieder verloren hat. Sie schaffen es gerade nicht ein Spiel mal 0:0 zu spielen und bekommen immer wieder ein Gegentor, deshalb sehe ich echt schwarz für die Wölfe im Abstiegskampf", fasste der Ex-Freiburger zusammen.
Für die Hecking-Elf stehen in den verbleibenden Partien obendrein äußerst schwere Aufgaben an: Unter anderem geht es noch gegen Bayer Leverkusen, Eintracht Frankfurt und den FC Bayern. Am letzten Spieltag trifft der VfL auf den FC St. Pauli.





























