Für Leon Goretzka wird die Zeit beim FC Bayern im kommenden Sommer enden. Inzwischen verdichten sich die Anzeichen, dass der Mittelfeldmann seine Karriere bei Atlético Madrid fortsetzen könnte. In Spanien wird längst über konkrete Vertragskonditionen getuschelt.
Wie das Portal "fichajes.net" schreibt, hat Goretzka seine finanziellen Vorstellungen der Klub-Führung von Atlético Madrid mitgeteilt, dort prüfe man aktuell die Machbarkeit eines Deals.
Konkret fordere der deutsche Nationalspieler demnach ein Nettogehalt von sieben Millionen Euro pro Jahr. Hinzu käme ein Unterschriftsbonus von zehn Millionen Euro. Das neue Arbeitspapier soll nach Vorstellung von Goretzka bis mindestens 2029 laufen, heißt es.
Bei Atlético sei allen voran Klub-Ikone Diego Simeone ein großer Fürsprecher der möglichen Goretzka-Verpflichtung, so der Bericht weiter. Der Argentinier schätze das physische Paket, das der Noch-Münchner in sein Mittelfeld bringen würde.
In der Chefetage der Colchoneros gebe es ebenfalls zunehmend das Gefühl, dass Goretzka das fehlende Puzzlestück zum Erfolg sein könnte.
Versöhnlicher Abschied beim FC Bayern
Schon im Januar hatte Atlético angeblich den Kontakt zum Bayern-Star gesucht, um ihn von einem Winter-Wechsel zu überzeugen. Doch zu diesem Zeitpunkt hatte Goretzka noch alle Anfragen abgeblockt.
"So sehr mich das Interesse von internationalen Top-Klubs ehrt, so klar habe ich für mich entschieden, dass ich bis zum Saisonende beim FC Bayern bleiben möchte", schrieb er damals bei Instagram. "Mit einem Team, mit dem es auf und neben dem Rasen unglaublich viel Spaß macht und einem Trainer der unsere Mannschaft wieder zu einer echten Einheit geformt hat! Diesem Team und dem Verein fühle ich mich verpflichtet."
Der FC Bayern hatte im Februar sodann frühzeitig verkündet, dass der auslaufende Vertrag mit dem 31-Jährigen nicht verlängert wird. In München wird seitdem betont, dass man sich im Guten trennt.
"Es werden dann acht Jahre hier gewesen sein, extrem erfolgreich, extrem stark, wie er sich als Mensch und Spieler gegeben hat. Er wird bei uns vorher kämpfen, dass wir noch gute Wochen haben werden", sagte Sportdirektor Christoph Freund.




























