Beim FC Bayern haben zuletzt viele junge Spieler einen Sprung in ihrer Entwicklung gemacht. Für Lennart Karl und Jonas Urbig führte der Weg nun sogar in der Kader der deutschen Nationalmannschaft. In der Chefetage der Münchner freut man sich darüber sehr.
In eindrucksvoller Art schafft es Vincent Kompany aktuell beim FC Bayern sportlichen Erfolg mit dem Prinzip "Jugend forscht" in Einklang zu bringen. Mehrfach debütierten unter dem Belgier zuletzt 16-jährige Shootingstars aus dem eigenen Nachwuchs.
Jonas Urbig (22) und Lennart Karl (18) gehören derweil schon seit Monaten zum erweiterten Kreis der Leistungsträger. Auf ihrer aktuellen Formwelle könnten beide womöglich bis zur WM reiten.
Bundestrainer Julian Nagelsmann berief das Bayern-Duo zumindest am Donnerstag erstmals in seinen Kader für die Spiele gegen die Schweiz (27. März, ab 20:15 Uhr live im Free-TV bei RTL) und Ghana (30. März, 20:45 Uhr) und sendete damit ein deutliches Signal.
"Das freut uns natürlich als FC Bayern, dass unsere zwei jungen Spieler Jonas Urbig und Lennart Karl mit dabei sind", kommentierte Bayern-Präsident Herbert Hainer am Samstag gegenüber "Sky" diese Entscheidung.
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Urbig und Karl beim FC Bayern in der Startelf
"Ich denke, sie haben durch hervorragende Leistungen in den letzten Wochen und Monaten überzeugt und deswegen hat der Nationaltrainer sie auch ausgewählt", so Hainer weiter.
Für den 71-Jährigen sind Urbig und Karl längst zu Vorbildern für andere Talente geworden. "Ich freue mich, dass jungen Spielern diese Chance gegeben wird. Die werden dadurch lernen und das sollte auch Motivation für viele andere junge Spieler sein", erklärte der ehemalige adidas-Boss.
Gegen Union Berlin (4:0) standen die beiden DFB-Neulinge am Samstag einmal mehr in der Startelf des FC Bayern.
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Urbig erlebte gegen die Gäste aus Köpenick einen eher ruhigen Nachmittag, war in den wenigen kritischen Momenten aber zur Stelle. Karl stand diesmal im Schatten seiner furiosen Offensivkollegen Serge Gnabry und Michael Olise.
Für beide richtet sich der Blick nun auf die beiden Testspiele gegen die Schweiz, wo es gilt, die eine große Chance zu nutzen.






























