Suche Heute Live
Biathlon
Artikel teilen

Biathlon

"Ein beschissener Tag"

Biathlon-Star nach Sturz bedient

Hatte im Verfolger zu kämpfen: Anna Magnusson
Hatte im Verfolger zu kämpfen: Anna Magnusson
Foto: © IMAGO/MATHIAS BERGELD
21. März 2026, 17:04
sport.de
sport.de

Mit einem Top-Resultat im Verfolger hätte die Schwedin Anna Magnussen Platz drei in der Biathlon-Gesamtwertung angreifen können. Doch nach einem Sturz fiel sie weit zurück, während ihre Teamkolleginnen Hanna und Elvira Öberg zu überzeugen wussten. 

Für Biathletin Anna Magnusson verlief die Verfolgung von Oslo keineswegs nach Plan. Nach einem Sturz in der dritten Runde verlor sie den Anschluss an die Spitzengruppe. Zudem musste sie sich erst einmal vergewissern, dass ihr Gewehr keinen Schaden genommen hatte.

"Es fing gut an und ich fühlte mich fit. Dann wurde alles durch den Sturz ruiniert", wird sie nach dem Rennen im "Expressen" zitiert: "Der Schnee ist tief und es ist schwer, die Skier zu bewegen. Ich bleibe stecken und falle rücklings auf das Gewehr. Zuerst dachte ich nur: Hat das Gewehr gehalten? Dann habe ich versucht, mich nicht zu sehr zu stressen."

Doch durch den Sturz hatte sich Schnee im Diopter gesammelt, zunächst musste sie für freie Sicht sorgen. "Es kostet wahnsinnig viel Zeit, wenn man da steht und pustet. Dann werde ich gestresst." Zwei Fehlschüsse waren die Folge. "Ich kann nicht schießen, wenn ich nichts sehe, und dann ging es einfach darum, das Beste daraus zu machen." Sie musste bilanzieren: "Ein beschissener Tag."

"Die Top Ten waren mein Traumziel"

Am Ende reichte es für die an Position sieben gestartete Anna Magnusson lediglich zu Platz 39. Ihre Chancen auf eine Platzierung in den Top 3 des Gesamtweltcups sind vor dem abschließenden Massenstart am Holmenkollen somit verpufft. Ihre Landsfrau Hanna Öberg hatte das Rennen vor der Französin Julia Simon gewonnen, Elvira Öberg wurde Dritte vor der neuen Gesamtweltcupsiegerin Lou Jeanmonnot.

Magnusson liegt im Gesamtweltcup nun auf Platz sieben, 85 Punkte hinter der drittplatzierten Elvira Öberg. "Man muss einfach akzeptieren, dass so etwas passiert ... Ich habe versucht, zu kämpfen, aber es ist schade, wenn man eine gute Ausgangsposition hat und es dann ein mieser Tag wird."

Die Platzierung in der Gesamtwertung sei ihr ohnehin "nicht so wichtig" gewesen: "Die Top Ten waren mein Traumziel, und das habe ich offenbar geschafft. Die vor mir sind in so wahnsinnig guter Form, sodass es sehr, sehr schwer wird. Aber das ist okay."

Oslo 2025/2026

1SchwedenHanna Öberg30:14.00m
2FrankreichJulia Simon+0.50s
3SchwedenElvira Öberg+23.20s
4FrankreichLou Jeanmonnot+57.20s
5ItalienLisa Vittozzi+1:09.70m

Newsticker

Alle News anzeigen