Albert Riera ist es als neuem Cheftrainer von Eintracht Frankfurt gelungen, wieder für deutlich mehr Stabilität und Ordnung in der Defensive zu sorgen. Drei Zu-Null-Spiele in Folge in der Bundesliga belegen diese Entwicklung. Die neue Sicherheit ging allerdings teilweise zu Lasten der eigenen Torgefahr, wie nun auch SGE-Star Farès Chaibi einräumte.
In einem Interview auf der Vereinshomepage von Eintracht Frankfurt stimmte der zentrale Mittelfeldspieler zu, dass die eigene Kreativität zuletzt etwas abhanden gekommen sei: "Die bemängelten Aspekte sind richtig und wichtig. Gerade weil wir genügend Spieler haben, die genau diese Qualitäten besitzen, den Ball fordern und gewillt sind, die Vorgaben des Trainers umzusetzen."
Chaibi stimmte grundsätzlich zu, dass es Situationen gäbe, in denen er und seine Kollegen wieder mehr ins Risiko gehen müssen, "um den Unterschied auszumachen".
Der 23-Jährige nahm sich dabei vor allem selbst in die Pflicht: "Ich beziehe mich da ein und möchte meiner Verantwortung als Kreativspieler noch häufiger gerecht werden."
Chaibi spielt am liebsten auf der Zehner-Position
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Unter dem neuen SGE-Coach Riera durfte der algerische Nationalspieler zuletzt häufiger wieder im zentral-offensiven Mittelfeld ran. Eine Rolle, die Chaibi selbst am allerbesten gefällt, wie er bestätigte und dazu ausführte: "Ob das jetzt für jemanden die Acht oder Zehn ist, ist teilweise Interpretationssache und nicht entscheidend. Unter Albert Riera sprechen wir bei den Halbspielern jedenfalls von Zehnern. Ich hoffe, ich habe nicht zu viel verraten. Aber wie gesagt: Wenn der Trainer mich morgen nach rechts oder links zieht, werde ich selbstverständlich auch da alles herausholen, um der Mannschaft zu helfen."
Am Sonntagnachmittag geht es für Chaibi dann in der Bundesliga mit dem Rhein-Main-Derby gegen Mainz 05 (ab 15:30 Uhr) weiter.




























