Ein eigentlich perfekter Freitagabend hatte aus Sicht von RB Leipzig zu später Stunde doch noch einen bitteren Beigeschmack. Nach der 5:0-Gala gegen die TSG Hoffenheim mehrten sich die Sorgen um Youngster Yan Diomande.
In der 66. Minute wurde der 19-Jährige vorzeitig ausgewechselt, als es bereits 4:0 für die Roten Bullen gegen die TSG Hoffenheim stand. Nach dem Spiel führte Leipzigs Cheftrainer Ole Werner aus, dass die Auswechslung des Offensivjuwels nicht unbedingt geplant war.
Diomande, der mittlerweile als eines der wertvollsten Offensiv-Talente in ganz Europa gilt, verletzte sich nach gleich mehreren Zweikämpfen an der linken Schulter. Nachdem er zunächst weiterspielte und das 4:0 von Brajan Gruda noch mustergültig vorbereitete, war wenige Minuten später endgültig Schluss.
RB-Coach Ole Werner war nach der Partie durchaus besorgt: "Yan hat nach einem Zweikampf Schulterprobleme angegeben. Es ist auch so, dass es schmerzhaft ist, und wir es am Samstag untersuchen müssen. Erst einmal gehen wir von einer Verletzung aus, bis wir etwas Genaueres wissen."
Werner rechnete zunächst nicht mit Auswechslung
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Nach zwei harten Aktionen im ersten Durchgang gegen Diomande schien in der Halbzeitpause zunächst noch alles im Rahmen zu sein: "Wir hatten nicht das Gefühl, dass es so gravierend war, dass wir ihn sofort rausnehmen mussten. Die Schmerzen haben dann aber in der zweiten Halbzeit zugenommen. In dem Moment, als es klar war, dass er im Zweikampf nicht mehr richtig mit dem Körper reingeht, haben wir uns dann entschieden, ihn runterzunehmen", erklärte Werner.
Mit einem Eisbeutel auf der lädierten Schulter verfolgte Diomande die letzte halbe Stunde gegen die Hoffenheimer von der Bank aus. Nun steht sogar seine Teilnahme an den anstehenden Länderspielen für die Elfenbeinküste auf der Kippe. Für Leipzig bleibt die Hoffnung, dass sich die erste Diagnose nicht bestätigt.





























