Bei Fußball-Bundesligist Werder Bremen bahnt sich ein Transfer an, der in die Vereinsgeschichte eingehen könnte. Abwehr-Juwel Karim Coulibaly steht vor einem Sommer-Abschied und könnte dabei der teuerste Verkauf der Klubhistorie werden.
Nach überstandener Oberschenkelverletzung kehrt der 18-Jährige gerade rechtzeitig zur heißen Phase des Abstiegskampfs in der Bundesliga zurück und soll Werder Bremen in den kommenden Wochen noch einmal Stabilität in die Defensive bringen. Doch unabhängig vom sportlichen Ausgang ist nach Informationen des vereinsnahen Portals "Deichstube" intern längst entschieden: Coulibaly wird den Klub nach der laufenden Saison verlassen.
Die Liste der Interessenten ist lang und ebenso hochkarätig. Besonders konkret soll laut dem Medienbericht das Interesse von Paris Saint-Germain sein.
Der französische Serienmeister beobachtete den Innenverteidiger bereits mehrfach live vor Ort, auch Trainer Luis Enrique soll den 1,91 Meter großen Linksfuß ganz oben auf seiner Wunschliste haben. Erste Kontakte zwischen Klub und Spielerseite hat es bereits gegeben, ein offizielles Angebot steht jedoch noch aus.
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Coulibaly besitzt keine Ausstiegsklausel
Coulibaly selbst lässt sich bei seiner Entscheidung Zeit. Der U21-Nationalspieler hat mehrere Optionen aus dem In- und Ausland, auch Klubs aus England und Spanien mischen im Rennen um den deutschen Juniorennationalspieler wohl kräftig mit.
Finanziell könnte der Deal für Bremen zum Hauptgewinn werden. Da Coulibaly keine Ausstiegsklausel besitzt, ist die Ablöse frei verhandelbar. Intern wird bereits über Summen zwischen 40 und 50 Millionen Euro spekuliert. Damit würde der bisherige Rekordtransfer, Diego wechselte 2007 für 27 Millionen Euro zu Juventus, deutlich übertroffen werden.
Doch ein entscheidender Faktor bleibt: der Klassenerhalt. Ein Abstieg könnte den Preis erheblich drücken. Acht Spiele bleiben Werder noch, um dieses Szenario zu verhindern. Am Samstag geht es mit dem Sechs-Punkte-Spiel beim VfL Wolfsburg los.




























