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Wechselt der Audi-Teamchef zu Aston Martin?

Exklusiv: Steiner erklärt das Bosse-Beben in der Formel 1

Video: Steiner erklärt das Bosse-Beben in der Formel 1
20. März 2026, 16:18
sport.de
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Der desolate Saisonstart von Aston Martin in der Formel 1 sorgt weiter für Furore. Nun sollen personelle Konsequenzen unmittelbar bevorstehen, könnte Adrian Newey doch als Teamchef beim britischen Rennstall schon wieder abgelöst werden. Der langjährige Haas-Teamchef Günther Steiner hat gegenüber RTL/ntv und sport.de nun erklärt, welche Auswirkungen die Personal-Kehrtwende bei Aston Martin haben könnte.

Der Formel-1-Experte Günther Steiner hält es zunächst einmal für sehr wahrscheinlich, dass Technik-Guru Adrian Newey tatsächlich schon in Kürze als Teamchef bei Aston Martin Geschichte sein und sich wieder um seine Kernkompetenzen kümmern wird.

Zuletzt verdichteten sich die Anzeichen, wonach Audi-Teamchef Jonathan Wheatley zu Aston Martin wechseln, während Newey sich wieder auf seine unbestrittenen herausragenden Fähigkeiten als Ingenieur und Designer fokussieren wird. Am Freitagnachmittag folgte tatsächlich die offizielle Verkündung, dass Wheatley "aus persönlichen Gründen" mit sofortiger Wirkung bei Audi aufhört

Steiner meinte zuvor gegenüber RTL/ntv und sport.de: "Ich glaube, es ist etwas dran. Logischerweise habe ich auch meine Quellen. Es ist verständlich, dass Aston Martin etwas machen will nach dem Start dieser Saison."

Für Steiner ist das entscheidende Problem bei Aston Martin offensichtlich: Adrian Newey sei aktuell zu sehr mit organisatorischen Aufgaben beschäftigt und zu wenig mit dem Auto selbst. "Ich glaube, das hat Adrian sogar selbst eingesehen, dass er jemanden braucht, der ihm diese Sachen abnimmt, wo er kein Experte ist. Ich glaube, er macht das auch nicht gerne. Er macht lieber Technik. Darin ist er sehr gut, hat er bewiesen. Jetzt muss er zurück in die Technik, um die Probleme des Autos zu lösen", führte der Südtiroler dazu aus.

Steiner sicher: "Bei Audi wird sich nicht viel ändern"

Eine solche Rolle rückwärts inmitten der Saison wäre zwar ungewöhnlich, aber laut Steiner durchaus nachvollziehbar: "Ja, gegeben hat es das noch nicht, aber der Druck wird immer höher in der Formel 1, wenn du keinen Erfolg hast. Viele Leute haben einfach keine Geduld mehr, weil es um so viel Geld geht und auch ums Image."

Kurzfristig sollten sich die Aston-Martin-Fans aber ohnehin keine Wunder erhoffen. Steiner bremste die Erwartungen: "Kurzfristig wird es bei Aston Martin jetzt nicht in den nächsten zwei oder drei Rennen besser gehen, nur weil Jonathan Wheatley kommt. Ich glaube, es braucht ein paar Monate, wenn nicht ein Jahr, bis sich da wirklich zeigt, dass sich etwas ändert."

Für das neue Audi-Werksteam hat der Abgang Wheatleys nach Steiners Einschätzung aber kaum Auswirkungen. Er sieht den Rennstall personell gut aufgestellt, auch ohne direkten Wheatley-Nachfolger: "Ich glaube, bei Audi wird es kein Problem geben, wenn Jonathan weggeht. Bei Audi wird sich nicht viel ändern."

Fahrerwertung

#FahrerTeamPunkte
1GroßbritannienGeorge RussellMercedes AMG F1 Team51
2ItalienKimi AntonelliMercedes AMG F1 Team47
3MonacoCharles LeclercFerrari34
4GroßbritannienLewis HamiltonFerrari33
5GroßbritannienOliver BearmanHaas F1 Team17

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