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"Schnellfeuer-Experte" geht

Freie Bahn für Schweden: Kähkönen verkündet Italien-Aus

Jonne Kähkönen, hier an der Seite von Lisa Vittozzi, hört bei Italiens Biathlon-Team auf
Jonne Kähkönen, hier an der Seite von Lisa Vittozzi, hört bei Italiens Biathlon-Team auf
Foto: © IMAGO/Ernst Wukits
20. März 2026, 13:15
sport.de
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Der nächste Dominostein auf dem Biathlon-Trainermarkt ist gefallen. Wenige Stunden, nachdem Jean-Marc Chabloz seinen Abschied vom schwedischen Team verkündet hatte, gab der Finne Jonne Kähkönen sein Aus bei der italienischen Mannschaft bekannt. Gemunkelt wird, dass er Chabloz beerbt. 

Die Lage auf dem Biathlon-Trainermarkt ist und bleibt turbulent. Am Freitag verkündete der Finne Jonne Kähkönen, dass er seinen Posten bei der italienischen Mannschaft nach der Saison nach dann insgesamt vier Jahren aufgeben wird. 

"Meine vierjährige Reise endet hier. Jetzt kann ich es verraten, denn ich habe es den Frauen gestern Abend gesagt. Es war ein sehr schwerer Moment und wirklich emotional für alle, weil wir so viel gemeinsam erlebt haben", sagte der Schießtrainer gegenüber "fondoitalia". 

Wechsel nach Schweden? "Nichts ist entschieden"

Obwohl sein Engagement in Italien schon immer als Vier-Jahres-Projekt ausgelegt war, "war es nicht leicht, es den Mädchen gestern zu erzählen", sagte der Finne, der intensiv mit einem Wechsel zur schwedischen Mannschaft in Verbindung gebracht wird, bei der Jean-Marc Chabloz am Freitag seinen Abschied verkündete. 

Aber landet Kähkönen nun auch in Schweden? Diese Katze wollte er noch nicht aus dem Sack lassen. "Stand heute weiß ich immer noch nicht, was ich tun werde. Die Wahrheit ist, dass nichts entschieden ist. Ich wurde von zahlreichen Teams kontaktiert, aber bis jetzt habe ich nur über die italienische Mannschaft nachgedacht", versicherte er. 

Dass mehrere Verbände bei Kähkönen vorstellig wurden, ist kein Zufall. Unter ihm haben sich die italienischen Biathletinnen zu den schnellsten Schützinnen im Weltcup entwickelt. In der aktuellen Saison belegen Lisa Vittozzi, Rebecca Passler und die schon zurückgetretene Dorothea Wierer in der Schießzeiten-Tabelle die Plätze eins, drei und sieben. Keine andere Nation hat so viele schnelle Schützinnen in ihren Reihen. 

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