So gut es für den FC Bayern sportlich in dieser Saison auch läuft, so sehr braut sich hinter den Kulissen etwas zusammen. Hauptdarsteller ist Sportvorstand Max Eberl, der in der obersten Führungsetage Unbehagen auslöst.
Dass Max Eberl beim FC Bayern nicht unumstritten ist, ist schon seit einigen Wochen ein offenes Geheimnis. Auch die sportlich exzellente Saison 2025/26 hat nicht verhindert, dass Details über das angespannte Verhältnis des Sportvorstands mit der Ebene über ihm nach außen drangen.
"Bild"-Fußballchef Christian Falk hat auf "cfbayerninsider" weitere Details aus dem Innenleben der Münchner Geschäftsstelle preisgegeben.
"Eberl sagt ihnen nicht alles"
"Man könnte denken, alles ist gut, aber die Sicht der Bayern-Bosse ist ein wenig anders. Sie fragen sich, ob er [Eberl] mit einigen Entscheidungen vielleicht auch ein bisschen Glück gehabt hat", schrieb der Journalist mit dem Verweis auf einige gelungene Eberl-Transfers, wie die von Michael Olise und Luis Diaz.
Das Problem laut dem Bayern-Insider: Zwischen Eberl und anderen Teilen der Führungsetage herrscht kein echtes Vertrauen. "Eberl sagt ihnen nicht alles, wenn er Entscheidungen trifft. Und jeder weiß, dass Bayern der Klub von Uli Hoeneß und Karl-Heinz Rummenigge ist - sie wollen in die Entscheidungen involviert werden."
Sind es also die Alleingänge, die Eberl am Ende vielleicht den Job beim Rekordmeister kosten? Möglich, schreibt Falk. "Es herrscht nicht viel Vertrauen zwischen den beiden Seiten. Manche Deals waren auch nicht so günstig, wie es sich die Bayern-Bosse gewünscht hätten. Eberl hat schnelle Entscheidungen getroffen und manchmal sind schnelle Entscheidungen teurer."
Löst ein Bayern-Triple alle Eberl-Probleme?
Außer Frage steht für den Reporter allerdings auch: Sollte der FC Bayern mit Eberl in dieser Saison das Triple holen, hat der Sportvorstand sämtliche Argumente auf seiner Seite. Sollte es nicht klappen, müsste auch erstmal eine Eberl-Alternative her. Diese gäbe es allerdings schon im eigenen Hause.
"Jan-Christian Dreesen und Christoph Freund arbeiten sehr gut zusammen. Vielleicht glauben die Bosse, dass die beiden den Job auch alleine gut machen können", schrieb der Bayern-Insider.































