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Mega-Satz auf dem "Monsterbakken"

Deutscher Skisprung-Rekord geknackt

Agnes Reisch stellt einen deutschen Skisprung-Rekord auf
Agnes Reisch stellt einen deutschen Skisprung-Rekord auf
Foto: © IMAGO/Trond R Teigen
20. März 2026, 17:03
sport.de
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Die deutsche Skisprung-Mannschaft feiert zum Auftakt des Skiflug-Wochenendes im norwegischen Vikersund einen Rekord.

Agnes Reisch flog im Training am Freitag 208,5 Meter weit - nie segelte eine deutsche Skispringerin weiter. Die 26-Jährige überbot damit die alte Bestmarke von Selina Freitag (202 Meter) aus dem März 2025.

Juliane Seyfarth durfte sich am Freitag in Vikersund ebenfalls kurz deutsche Rekordhalterin nennen. Die 36-Jährige flog 202,5 Meter weit und wurde kurz darauf von Reisch überflügelt.

In der anschließenden Qualifikation kam Reisch auf 179,5 Meter und wurde damit 17. Weiter ging es für Freitag (200,5m/ 8. Platz) sowie für Seyfarth (191,5m/ 15. Platz). Katharina Schmid (163,5m) wurde 20. Anna Hollandt (145,5m) verpasste als 26. den Sprung in das 20er-Feld für den Wettkampf.

Am Samstag (9:30 Uhr im sport.de-Liveticker) geht es in Vikersund um Weltcup-Punkte.

Deutsche Skispringerin entschlüsselt das Rätsel

"Letztes Jahr war ich das erste Mal Skifliegen - ich habe es noch nicht ganz raus, wie Skifliegen funktioniert und bin gespannt, ob es dieses Jahr besser funktioniert", hatte Reisch auf das Wochenende in Norwegen vorausgeblickt.

Sie sei "gespannt, freue mich, habe aber nicht so große Erwartungen. Ich möchte einfach Spaß haben und das Rätsel lösen, wie man richtig fliegt!", führte die deutsche Skispringerin aus. Angesprochenes "Rätsel" konnte Reisch auf dem "Monsterbakken" nun entschlüsseln.

DSV-Bundestrainer Heinz Kuttin sieht beim Modus im Skifliegen noch Optimierungsbedarf: "30 Athletinnen sind am Start, wir haben zwei Trainingssprünge, der dritte ist dann die Qualifikation - von den 30 dürfen dann die Top-20 am Samstag und Sonntag im Wettkampf an den Start gehen, ins Finale kommen die besten 15."

"Ich finde das vom Reglement her nicht optimal, weil es an zwei Tagen je zehn Athletinnen gibt, die keinen Flug machen dürfen", argumentierte der 55-Jährige in einer Verbandsmitteilung.

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