Hängt Manuel Neuer beim FC Bayern noch ein Jahr dran? Sportdirektor Christoph Freund hat sich vor dem Bundesliga-Heimspiel gegen Union Berlin (Samstag, 15:30 Uhr) zur spannenden Personalfrage geäußert.
"Es gibt immer Gespräche mit Manu. Er hört aktuell in seinen Körper rein, ob er das Gefühl hat, noch ein Jahr auf diesem Level spielen zu können. Es gibt immer einen Austausch, das ist sehr gut. Mal sehen, was der April und der Mai bringen wird. Wichtig ist, was sein Bauchgefühl und sein Körper sagt", erklärte Freund auf der Pressekonferenz am Freitag angesprochen auf die Neuer-Zukunft.
Der 39-Jährige ist vertraglich noch bis zum Sommer an den FC Bayern gebunden.
Mit Jonas Urbig haben die Münchner bereits einen potenziellen Nachfolger in den eigenen Reihen. Der 22-Jährige hütete am Mittwochabend im Achtelfinal-Rückspiel in der Champions League gegen Atalanta Bergamo (4:1) wieder das Tor des FC Bayern. Urbig hatte im ersten Aufeinandertreffen mit den Italienern (6:1) eine Gehirnerschütterung erlitten.
Mehr dazu:
Vergangenes Wochenende rückte deshalb Sven Ulreich erstmals seit eineinhalb Jahren wieder zwischen die Posten. Der Routinier zog sich beim 1:1 in Leverkusen jedoch einen Muskelbündelriss in den Adduktoren zu.
Neuer oder Urbig - wer steht im Tor des FC Bayern?
Platzhirsch Neuer kommt seinem Comeback nach seinem kleinen Muskelfaserriss derweil immer näher. Ist der Weltmeister von 2014 womöglich schon am Samstag gegen Union Berlin wieder eine Option?
"Normalerweise steht Urbig morgen im Tor. Aber wir haben das Training heute. Es geht darum, was Manuel jetzt schon machen kann. Es gibt immer einen Unterschied zwischen Training und Spiel. Falls er nicht kann, spielt Jonas", klärte Cheftrainer Vincent Kompany am Freitag auf.
Urbig wurde von Bundestrainer Julian Nagelsmann am Donnerstag erstmals in den DFB-Kader berufen. Die deutsche Nationalmannschaft trifft in der anstehenden Länderspielpause auf die Schweiz (27. März, 20:15 Uhr live im Free-TV bei RTL) und auf Ghana (30. März).

































