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"Neuverhandlung mit mir selbst"

Große Kehrtwende um Wintersport-Superstar?

Frida Karlsson könnte im Ski Langlauf doch über 2027 hinaus weitermachen
Frida Karlsson könnte im Ski Langlauf doch über 2027 hinaus weitermachen
Foto: © IMAGO/Christoffer Andersen
20. März 2026, 10:01
sport.de
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Eigentlich plante Frida Karlsson, ihre Karriere im Ski Langlauf im Frühjahr 2027 zu beenden. Doch nun deutet sich bei der zweimaligen Olympiasiegerin aus Schweden eine große Kehrtwende an.

"Ich habe zwar gesagt, dass ich nach der nächsten Saison aufhören werde, aber mir ist auch klar geworden, dass ich eigentlich Folgendes will ...", erklärte Karlsson im Gespräch mit der schwedischen Zeitung "Aftonbladet" und führte nach einer kurzen Pause aus: "Es ist wie eine Neuverhandlung mit mir selbst. Nach der nächsten Saison stehe ich gewissermaßen vor einem unbeschriebenen Blatt."

Karlsson erklärte, einzig auf ihr Gefühl hören zu wollen und sich bei ihrer Zukunftsentscheidung nicht von außen beeinflussen zu lassen. "Für mich ist es eigentlich die Liebe zum Langlauf, mit der alles begann. Das ist es, was mich immer noch antreibt", begründete die dreimalige Weltmeisterin die Neubewertung ihrer Karrierepläne.

Langlauf-Kollegin zweifelt am Rücktritt

Ihr ursprünglicher Plan sah es vor, nächstes Frühjahr im Ski Langlauf Schluss zu machen.

Sie bereue nicht, dass sie ihr Karriereende schon so zeitnah angekündigt habe, hatte die 26-Jährige kurz nach ihren beiden Olympiasiegen in Italien in der TV-Show "Skavlan & Sverige" erklärt. Karlsson gewann bei den Winterspielen Gold über 10 km Freistil sowie 20 km Skiathlon.

"Ich habe gesagt, dass ich dann aufhören werde. Mein Verein hat die WM in diesem Jahr bekommen und das wird das Ende der Geschichte sein", bekräftigte die Skandinavierin im Februar noch ihren Rücktrittsplan. Kommt es nun zur großen Kehrtwende?

Karlssons Teamkollegin Ebba Andersson hatte bei "Skavlan & Sverige" bereits Zweifel am Karriereende des Langlauf-Superstars gehegt. "Als die Nachricht, dass sie 2027 zurücktreten wird, raus kam, dachte ich: 'Ich glaube es erst, wenn ich es sehe.' Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass sie wirklich dann schon zurücktritt", sagte die 28-Jährige. 

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