Wird der FC Bayern für Real Madrid im Viertelfinale der Champions League endlich mal wieder zur "Bestia Negra", der schwarzen Bestie? Laut Klub-Patron Uli Hoeneß stehen die Münchner Chancen gut wie lange nicht - er warnt jedoch vor der Abgezocktheit der Königlichen.
Machbar, aber eben auch Real-Madrid-mäßig gefährlich - so schätzt Ehrenpräsident Uli Hoeneß die Aufgabe des FC Bayern in der Runde der besten Acht in der Königsklasse ein.
"Die spielen gar nicht so gut Fußball, aber die sind überragend an Routine, die sind auf den Punkt fit. Die sind in der Meisterschaft wieder mal gar nicht so gut, aber sie können von ihrem Erfahrungsschatz leben", sagte Hoeneß auf einer Veranstaltung der Frankfurt School of Finance & Management in Frankfurt am Main.
Von einem Einzug ins Halbfinale auszugehen, sei trotz der starken Form der Bayern "total vermessen", so der 74-Jährige weiter. "Aber wir haben lange nicht so große Chancen gehabt vom spielerischen Niveau wie in diesem Jahr."
In den K.o.-Duellen mit den Königlichen sei alles möglich, sagte Hoeneß: "Da kann man nicht sagen, man gewinnt die Champions League."
Bayern-Triple? "Zu optimistisch"
Die Mannschaft von Trainer Vincent Kompany tanzt diese Saison noch immer auf allen Hochzeiten. Gefragt, ob das Triple aus Meisterschaft, DFB-Pokal und Champions-League-Sieg dieses Jahr fällig sei, antwortete Hoeneß zurückhaltend: "Das ist zu optimistisch."
Immerhin zu einer klaren - wenn auch ungefährlichen - Prognose ließ sich Hoeneß 'hinreißen'. "Ich würde sagen, deutscher Meister werden wir", sagte er. In der Bundesliga thronen die Bayern mit neun Punkten Vorsprung auf Borussia Dortmund souverän an der Spitze.
Im DFB-Pokal müssen die Münchner im April im Halbfinale bei Bayer Leverkusen bestehen. Vor der Werkself hat Hoeneß Respekt. "Das wird schwer", betonte der langjährige Bayern-Manager.



















