Im Vertragspoker mit Nico Schlotterbeck drängt Borussia Dortmund schon seit Monaten auf eine Lösung. Inzwischen scheint eine Einigung für den BVB in greifbarer Nähe.
Nach Informationen von "Sky" hat am Montag eine neue Verhandlungsrunde zwischen den BVB-Bossen und Schlotterbeck-Berater Björn Etzel stattgefunden.
Dabei sei es zu einer weiteren Annäherung gekommen. Vom Innenverteidiger habe der Klub mit Blick auf eine Vertragsverlängerung "positive Signale" erhalten.
Noch sind in den Gesprächen laut "Sky" nicht alle wichtigen Inhalte geklärt. Besonders bei der genauen Ausgestaltung einer Ausstiegsklausel gebe es noch Differenzen. Eine schnelle Einigung sei deshalb eher unwahrscheinlich.
Die wichtige Erkenntnis für den BVB laute dennoch: Schlotterbeck tendiere immer mehr dazu, erneut in Dortmund zu unterschreiben. In der Chefetage der Schwarzgelben herrsche in der Personalie zunehmend Zuversicht.
Schlotterbeck beim BVB bald Top-Verdiener?
Dem Bericht zufolge habe Schlotterbeck die jüngsten Impulse in der Kaderplanung wohlwollend registriert. Besonders durch die Vertragsverlängerung mit Felix Nmecha habe die BVB-Führung beim Nationalspieler Pluspunkte gesammelt, heißt es.
Geschäftsführer Lars Ricken hatte erst kürzlich im Interview mit den "Ruhr Nachrichten" die Atmosphäre in den Gesprächsrunden gelobt. "Mit Nico sind wir weiterhin in einem guten, vertraulichen Austausch", sagte Ricken: "Das zeigt die gegenseitige Wertschätzung, denn wir sind da total klar. Wir haben eine gemeinsame Erwartungshaltung und nach der handeln wir auch."
Beim BVB soll Schlotterbeck ein Aushängeschild für die Zukunft werden. Mit seinem neuen Vertrag könnte der Verteidiger zu den Top-Verdienern im Klub aufschließen. Von einem Jahresgehalt bis zu 14 Millionen Euro war bei "Bild" die Rede.
Teil des Angebots soll zudem eine Ausstiegsklausel sein, die es Schlotterbeck ermöglichen würde, vorzeitig aus seinem Vertrag zu kommen. Interessierte Klubs hatten sich zuletzt sogar schon für einen möglichen Transfer im kommenden Sommer in Stellung gebracht.

































