Die Ablöse von mehr als 50 Millionen Euro war durchaus ein Wagnis, inzwischen könnte jedoch kaum klarer sein, dass der FC Bayern mit dem Kauf von Michael Olise von Crystal Palace einen Volltreffer gelandet hat. Ein Insider des Fußballgeschäfts hat sich nun zu den Gerüchten rund um den Franzosen geäußert und eine spannende Theorie aufgestellt.
35 Tore und 50 Vorlagen in 93 Pflichtspielen: Michael Olise hat in nicht einmal zwei Jahren im Trikot des FC Bayern eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass er in der Lage ist, das Spiel der Münchner zu prägen. Kein Wunder, dass Gerüchte um das Interesse der anderen Vertreter der europäischen Fußball-Elite längst kursieren. Zuletzt berichtete unter anderem Transfer-Journalist Ekrem Konur, dass Real Madrid bereit ist, rund 160 Millionen Euro für den Offensivspieler zu bieten.
Dass sich der deutsche Rekordmeister von einem astronomischen Angebot verlocken lässt, ist jedoch kaum zu erwarten. Im Gegenteil: Immer wieder wird darüber spekuliert, dass man den Vertrag des 24-Jährigen an der Säbener Straße nur zu gerne über den Sommer 2029 hinaus verlängern will.
"Es gibt wahrscheinlich weniger Gründe, den FC Bayern für Real Madrid aufzugeben, als es in den letzten fünf bis zehn Jahren jemals der Fall war, würde ich sagen", betont auch der englische Fußball-Experte Andy Brassell, dass er nicht glaubt, dass es zu einer Trennung zwischen Bayern und Olise kommt. Spannend ist allerdings auch eine andere Theorie, die der Journalist bei "talkSPORT" äußert.
FC Bayern profitiert von Olise, Olise vom FC Bayern
"Bayern hat wirklich dazu beigetragen, dass er sich von einem sehr guten Premier-League-Spieler, den die Fans nie vergessen werden, zu einem echten Weltstar entwickelt hat", hebt Brassell hervor, dass sich das Engagement beim FC Bayern auch für Olise auszahlt.
Dann schränkt Brassell seine Einschätzung allerdings noch einmal ein: "Ich weiß nicht, ob 'Weltstar' der richtige Ausdruck ist, denn aufgrund seines Auftretens und seiner Schüchternheit glaube ich, dass ihn das davon abhalten könnte, jemals ein Superstar zu werden."
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In der Kabine soll Olise zwar durchaus locker auftreten, bei Medienterminen wirkt der Nationalspieler bislang aber auffallend zurückhaltend und eher kurz angebunden.
Seinen Aktivitäten auf dem Rasen schadet das allerdings keineswegs. Brassell traut Olise daher zu, nicht nur beim FC Bayern, sondern auch bei der WM im Frankreich-Trikot zum "Schlüsselspieler" zu werden.
































