Eintracht Frankfurt läuft in dieser Bundesliga-Saison den eigenen Ansprüchen hinterher. Auch der Trainerwechsel zu Albert Riera hat die Hessen noch nicht nachhaltig auf Kurs gebracht. Kann nun eine Systemumstellung die Adlerträger wieder auf Kurs bringen?
Das zumindest spekuliert der "kicker" und bringt die Abteilung Attacke ins Spiel. Laut dem Fachblatt könnte die Lösung sein, den erlahmten Angriff mit einer Doppelspitze neu zu beleben. In Frage käme dafür ausgerechnet Jonathan Burkardt.
Wieso ausgerechnet? Weil es für die Eintracht am Samstag zum Derby nach Mainz geht, wo Burkhardt elf Jahre lang spielte und seine Profi-Karriere in Schwung brachte, ehe er im vergangenen Sommer an den Main wechselte.
Seit vier Wochen ist Burkardt nach einer hartnäckigen Wadenverletzung wieder mit von der Partie und lief seither zwei Mal von Beginn an als Spitze des 4-1-4-1-Systems auf. Beim 1:0 gegen Heidenheim schmorte der Angreifer 80 Minuten auf der Bank, weil Riera dort eine "extra Pistole" haben wollte.
Schießt der Eintracht-Star seinen Ex-Klub ab?
Gegen die Mainzer wäre ein Startelfeinsatz für Burkhardt natürlich umso besonderer. Verdient wäre er so oder so. Denn Burkhardt ist mit neun Treffern aus nur 14 Einsätzen der beste Frankfurter Torschütze in dieser Bundesliga-Saison.
Anzeige
Sollte sich die Eintracht tatsächlich für eine Doppelspitze entscheiden, dürfte laut "kicker" Arnaud Kalimuendo der Parter des Deutschen in der Sturmspitze sein. Dort könnte er seine Abschlussqualitäten besser ins Spiel bringen als auf dem Flügel.
"Arnaud ist ein brutaler Spieler, der jeden Ball verarbeiten kann und auch aus ekligen Situationen herauskommt, indem er den Körper reinstellt", analysierte Eintracht-Verteidiger Nnamdi Collins zuletzt die Stärken seines Mitspielers. Stärken, die für einen Einsatz an vorderster Front sprächen - vielleicht ja sogar im Doppelpack mit Burkardt.































