Carsten Cramer ist seit dem Herbst der mächtigste Mann sowie das neue Sprachrohr von Borussia Dortmund. Als Nachfolger des langjährigen Geschäftsführers Hans-Joachim Watzke ist er offiziell der Sprecher des wichtigsten BVB-Gremiums, verantwortet dabei die Bereiche Strategie, Kommunikation, Marketing, Vertrieb, Digitalisierung und Internationalisierung. Auf seine Ziele mit den Schwarz-Gelben angesprochen, hat Cramer noch einmal deutliche Worte gewählt.
Im Gespräch mit der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung" betonte der Sprecher der BVB-Geschäftsführung die "hervorragende Ausgangsposition", die sich der gesamte Verein in den vergangenen Jahrzehnten als Nummer zwei im deutschen Fußball hinter dem FC Bayern erarbeitet habe.
"Kein anderer Klub konnte den Status als zweiter Leuchtturm so langfristig und letztlich gar dauerhaft in Anspruch nehmen – wir haben eine sehr gute Position im deutschen Fußball", legte sich Cramer fest.
Gleichzeitig sei dieser Status als erster Bayern-Verfolger im deutschen Fußball aber auch als ständige Verpflichtung zu sehen. Über die Bundesliga hinaus formulierte der 57-Jährige außerdem das Ziel, sich "unter den Top Ten in Europa zu etablieren und Spitzen zu setzen".
Cramer setzt dem BVB große Ziele
Fünf Jahre nach dem DFB-Pokalsieg unter dem damaligen Cheftrainer Edin Terzic stellte Carsten Cramer außerdem klar, dass Borussia Dortmund unter seiner Verantwortung endlich mal wieder eine Trophäe in den Händen halten will.
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"Wer fleißig und ehrgeizig ist, kann dafür nicht bestraft werden. Natürlich will und muss Borussia Dortmund Titel gewinnen. Das muss unser Antrieb sein. Wenn wir den nicht mehr hätten, müssten wir uns in der Tat überdenken", so der langjährige Marketing-Boss der Schwarz-Gelben.
Er betonte in dem "WAZ"-Interview, dass der BVB auch weiterhin für höchstes Anspruchsdenken stehen soll: "Graue Maus, Mittelmaß, Durchschnitt, Gleichgültigkeit, Selbstgefälligkeit – das sind Begriffe, die nicht mit uns in Verbindung gebracht werden dürfen."































