Jobe Bellingham wechselte im Sommer 2025 für über 30 Millionen Euro zu Borussia Dortmund. Klar, dass die Erwartungshaltung groß war beim damals neuen BVB-Star. Mittlerweile wird der Engländer den Vorschusslorbeeren mehr und mehr gerecht. Und das aus gutem Grund.
Er wolle seinen eigenen Weg gehen, seine eigene Geschichte schreiben, erklärte Jobe Bellingham bei seiner Vorstellung im vergangenen Sommer. Ein Vergleich mit seinem berühmten Bruder und Real-Star Jude war nicht gewünscht, drängte sich aber dennoch auf.
Dementsprechend groß war die Erwartungshaltung im Bundesliga-Kosmos. Für einen damals 19-Jährigen keine einfache Situation, auch wenn Trainer Niko Kovac laut "kicker" schon früh sagte, die Eingewöhnung würde "drei bis sechs Monate" dauern. "Es braucht Zeit, aber manchmal sind die Leute unfair und erwarten sofortige Entwicklungssprünge", erklärte Kovac seinerzeit.
Und er sollte mit beidem Recht behalten. Aktuell spielt es Bellingham jedoch in die Karten, dass sich Fans und Medien eher mit den (möglichen) Abgängen von Julian Brandt, Niklas Süle, Karim Adeyemi und Co. beschäftigen.
Bellingham ergänzt BVB-Star Nmecha gut
Im Schatten dieser Debatten hat sich Bellingham in der Rückrunde zu einem Leistungsträger gemausert. Spielte er laut "kicker" in der Hinrunde nur ein Drittel der Zeit, absolviert der Engländer nun 76 Prozent aller Minuten.
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Dabei steigerte er seine Zweikampfwerte von 53 Prozent auf nun 62 Prozent. Zudem verbesserte sich Bellingham auch im Spiel mit dem Ball und ergänzt den gesetzten Felix Nmecha immer wieder gut.
Die Kombination der beiden funktioniert auch deshalb, weil Nmecha die vorhandenen Schwächen von Bellingham gut kaschiert. Der Brite hat noch immer Probleme im Spiel mit dem Ball. Doch weiß man mittlerweile zu welchen Entwicklungsschritten Bellingham im Stande ist.
Vor allem, wenn der Fokus auf anderen Spielern steht und sich der mittlerweile 20-Jährige voll auf seine Arbeit konzentrieren kann.
































