Jonas Urbig vom FC Bayern steht übereinstimmenden Medienberichten zufolge erstmals im Kader der deutschen Fußball-Nationalmannschaft. Der Stellvertreter von Manuel Neuer hält sich nach dem Münchner Königsklassen-Erfolg gegen Atalanta Bergamo (4:1) selbst aber noch bedeckt.
"Ich habe noch nicht auf mein Handy geschaut. Mir wurde vorhin kurz etwas gesagt, aber ich habe noch nicht nachgesehen", reagierte Urbig bei "DAZN" angesprochen auf die Berichte von "Bild" und "Sky", wonach er im DFB-Kader von Bundestrainer Julian Nagelsmann steht.
Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft trifft in der bevorstehenden Länderspielphase auf die Schweiz (27. März, live im Free-TV bei RTL) und Ghana (30. März).
Urbig überzeugt beim FC Bayern
Urbig lieferte mit einer starken Leistung gegen Atalanta Bergamo am Mittwochabend ein entsprechendes Bewerbungsschreiben. Hinter seinem Einsatz stand lange ein Fragezeichen, Urbig hatte im Achtelfinal-Hinspiel eine Gehirnerschütterung erlitten. Am letzten Wochenende fehlte der 22-Jährige im Bundesliga-Auswärtsspiel bei Bayer Leverkusen (1:1). Wenige Stunden vor dem Anpfiff gegen Atalanta erhielt der Ex-Kölner grünes Licht.
"Es war erst mal eine andere Woche als normal. Durch die Gehirnerschütterung musste ich das langsam und schrittweise aufbauen. Wir haben uns an die Protokolle gehalten, was auch notwendig war. Ich musste einen Schritt nach dem nächsten gehen und habe dann für mich auch die Entscheidung getroffen, heute spielen zu können. Laut Protokoll durfte ich heute spielen und nach dem Training gestern hatte ich ein gutes Gefühl", verriet Urbig.
Dass er beim 4:1-Sieg des FC Bayern kurz vor dem Spielende doch noch einmal hinter sich greifen musste, nerve "grundsätzlich schon", kommentierte der Keeper das Münchner Gegentor. "Aber wir haben über zwei Spiele zehn Tore geschossen. Das muss man alles auch ein bisschen relativieren", ordnete Urbig gleichzeitig ein.










