Suche Heute Live
Formel 1Formel 1
Artikel teilen

Formel 1
Formel 1

Turbulente Zeiten bei Aston Martin

Newey sucht wohl eigenen Nachfolger

Adrian Newey steht im Fokus
Adrian Newey steht im Fokus
Foto: © IMAGO/Michael Potts
19. März 2026, 08:15
sport.de
sport.de

Der Saisonstart von Formel-1-Rennstall Aston Martin gerät zum Fiasko. Das Team plant offenbar eine Umstrukturierung an der Spitze. Dabei soll der bisherige Teamchef Adrian Newey seinen eigenen Nachfolger suchen. 

Zwei Rennen, zwei Doppel-Ausfälle. Aston Martin hat den Auftakt in die Formel-1-Saison 2026 richtig verpatzt. Auch Teamchef und Star-Designer Adrian Newey gerät in den Fokus. Dies fällt in eine Zeit, in der Aston Martin ohnehin seine Spitze umstrukturieren möchte. 

"Planet F1" berichtet, dass Newey die Suche nach einem neuen Teamchef und damit nach einem eigenen Nachfolger leite. Diese Entscheidung soll schon vor den Technikproblemen rund um die neue Antriebseinheit von Honda zum Start der Saison gefallen sein.

Newey kam 2025 mit großen Ambitionen als Managing Technical Partners zu Aston Martin. Ende des Jahres wurde er etwas überraschend zum Teamchef ernannt. Der 67-Jährige deutete aber an, dass es sich dabei auch um eine interimsmäßige Rolle handeln könnte. 

Der Markt an geeigneten Personen soll schon seit Monaten sondiert werden. 

Deutscher und Horner ein Kandidat bei Aston Martin

Als Kandidaten gelten unter anderem Ex-CEO Martin Whitmarsh und Verstappen-Renningenieur Gianpiero Lambiase. Letzterer soll aber bereits abgelehnt haben. Weitere Namen, die gehandelt wurden, sind der neue Audi-Teamchef Jonathan Wheatley und dessen Vorgänger Mattia Binotto.

Video: F1-Aus von Verstappen? Das sagt Danner

Der Favorit für die Nachfolge von Newey soll der ehemalige McLaren-Teamchef Andreas Seidl sein. Auch der frühere Red-Bull-Teamchef Christian Horner wurde mit Aston Martin in Verbindung gebracht.

Formel-1-Experte Danner drückte jüngst im Interview mit RTL/ntv und sport.de bei Newey auf die Kritik-Bremse. "Ich glaube nicht, dass man bei Adrian Newey von einer Fehlbesetzung reden kann", sagte er. 

"Ich glaube, das Problem bei Aston Martin ist natürlich schon hauptsächlich ein Honda-Problem", erklärt der frühere F1-Pilot. Unter Umständen sei es aber "nicht ganz allein ein Honda-Problem", so Danner weiter. "Denn Aston Martin hat zum ersten Mal ein eigenes Getriebe gemacht. Aston Martin hat Honda schon kernige Vorgaben gemacht in Sachen Dimensionen und Packaging. Also: Wie kriegt man die Batterie und den Motor und alles, was dazu gehört, unter die Karosserie? Also, da gehören zwei dazu. Die müssen sich noch zusammenraufen", sagt Danner.

Fahrerwertung

#FahrerTeamPunkte
1GroßbritannienGeorge RussellMercedes AMG F1 Team51
2ItalienKimi AntonelliMercedes AMG F1 Team47
3MonacoCharles LeclercFerrari34
4GroßbritannienLewis HamiltonFerrari33
5GroßbritannienOliver BearmanHaas F1 Team17

Newsticker

Alle News anzeigen