Der Aufstieg von Luca Sirch vom 1. FC Kaiserslautern ist durchaus denkwürdig: Jahrelang tingelte der Defensivspieler in der Regionalliga über die Dörfer, zuvor war er in der Landesliga aufgelaufen, während viele seiner heutigen Kollegen in Nachwuchsmannschaften der Bundesligisten aktiv waren. Anfang Oktober 2024 gab Lautern Sirch dann durchaus überraschend eine Chance, die der 26-Jährige beeindruckend nutzte.
Schon 2024/25 mauserte sich Luca Sirch schnell zur Stammkraft beim 1. FC Kaiserslautern. Ein Status, den er in der laufenden Saison verteidigte: Bislang stand Sirch bei allen Auftritten der Roten Teufel in der Startformation. Kein Wunder, dass der späte Aufstieg noch lange nicht seinen Höhepunkt gefunden haben soll.
Angeblich könnte der Innenverteidiger seinen Weg ab dem Sommer 2026 sogar in der Bundesliga fortsetzen. "Sky" und der "kicker" bestätigen, dass der gebürtige Augsburger das Interesse von Borussia Mönchengladbach geweckt haben soll.
Da Lautern Sirch 2024 nur mit einem Vertrag über zwei Jahre ausstattete, ist der Rechtsfuß nach der laufenden Spielzeit ablösefrei zu haben und somit ganz besonders interessant.
Gladbach als der ideale nächste Schritt?
Gladbach als nächster Karriereschritt scheint durchaus verlockend, da bei der sportlich eher kriselnden Fohlenelf ein Umbruch in der Defensive bevorstehen dürfte. Die Verträge von Laihgabe Kota Takai und Marvin Freidrich laufen aus, Nico Elvedi und Fabio Chiarodia enden bereits 2027, wodurch ein Verkauf Thema werden könnte.

Lücken, die Sirch durchaus schließen könnte. Ausschlaggebend dürfte aber auch sein, ob die Borussen die Klasse halten. Mit 28 Punkten rangiert man nach 26 Spieltagen zwar auf Rang zwölf, der Abstand zu Platz 16 beträgt aber nur vier Zähler.
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Sirch war laut "Sky" übrigens schon im April 2025 Thema in der Bundesliga. Damals sollen Union Berlin, die TSG Hoffenheim und der FC Augsburg ein Auge auf den Spätstarter geworfen haben.































