Als Stellvertreter von Manuel Neuer hat Jonas Urbig in den letzten Monaten immer wieder starke Leistungen beim FC Bayern gezeigt. Für seine gute Entwicklung folgt nun offenbar der Lohn in Form einer Nominierung für die deutsche Nationalmannschaft.
Wie "Bild" und "Sky" übereinstimmend berichten, wird Jonas Urbig erstmals im Aufgebot der DFB-Auswahl stehen, wenn Bundestrainer Julian Nagelsmann am Donnerstag seinen Kader präsentiert.
Die Überlegung, den Bayern-Keeper zu nominieren, soll es im Trainerteam schon länger geben. Nagelsmann hatte kürzlich im Interview mit dem "kicker" eingeräumt, dass es mit Blick auf die Torwart-Position immer wieder intensive Gespräche im Hintergrund gebe.
Nun scheint der Entschluss gefallen, dass Urbig im Kreise der Nationalmannschaft eine Chance bekommen soll.
Im Fokus steht dabei wohl vor allem die langfristige Perspektive. Für den Moment scheint Oliver Baumann (TSG Hoffenheim) seinen Stammplatz in der Nationalmannschaft sicher zu haben.
Beim FC Bayern bald Neuer-Nachfolger?
Wie es zwischen den Pfosten über die kommende WM in Kanada, Mexiko und den USA hinaus mittelfristig weitergeht, ist aber noch offen.
Die "Bild" hatte kürzlich gemunkelt, dass der Blick auf die kommenden Jahre der Treiber hinter den Urbig-Plänen von Nagelsmann sind.
Durch eine frühzeitig Nominierung könnte der 22-Jährige, der als riesiges Torhüter-Talent gilt und auch beim FC Bayern nach der Neuer-Ära gute Aussichten auf den Nummer-eins-Status hat, schon an Einsätze im Nationaldress herangeführt werden und erste Turniererfahrung sammeln.
Laut "Sky" wird für ihn vorerst Finn Dahmen vom FC Augsburg seinen Posten im DFB-Kader räumen müssen. Der 27-Jährige soll demnach für die anstehenden Länderspiele gegen die Schweiz (27.3. live bei RTL) und Ghana (30.3.) auf Abruf bereitstehen.
Dahmen hatte zuletzt mit Baumann, Alexander Nübel und Noah Atubolu (SC Freiburg) das Torwart-Quartett beim DFB gebildet.


























